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Mitsubishi L200: Rückrufaktion

mitsubishi_l200_dyn © ÖAMTC
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Probleme im Bereich der Vorderradaufhängung bescheren derzeit zahlreichen Mitsubishi L200-Besitzern einen nicht geplanten Werkstattaufenthalt: Insgesamt 2.068 Pick Ups des japanischen Fahrzeugherstellers werden seit einigen Wochen in Österreich zurückgerufen. Betroffen sind alle Fahrzeuge, die seit Produktionsbeginn im Jahre 2006 bis 21. Jänner 2009 gefertigt wurden.


Erhöhtes Lenkspiel und instabiler Geradeauslauf

Bei den genannten Fahrzeugen sei es möglich, dass die Befestigungsschrauben des oberen Querlenkers während der Montage mit zu geringem Drehmoment fest gezogen wurden und sich in weiterer Folge lösen können. Unter erschwerten Einsatzbedingungen, vorwiegend auf unbefestigten Straßen, kann es daher zu Beschädigungen am Querlenker kommen, teilt der Mitsubishi-Sprecher dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Im schlimmsten Fall müsse mit erhöhtem Lenkspiel und instabilen Geradeauslauf gerechnet werden.


Erst Kontrolle, dann Austausch

Als Abhilfemaßnahme wird zunächst eine Sichtprüfung der Querlenker durchgeführt. Sollten hierbei Beschädigungen festgestellt werden, erfolgt ein kostenloser Austausch dieser. Wie lange die betroffenen Fahrzeuge in die Werkstatt müssen, ließ der Sprecher offen.


Aktion bereits im Gange

Die Rückrufaktion ist bereits vor Längerem in Österreich gestartet worden. Alle Fahrzeughalter wurden rechtzeitig im Auftrag von Mitsubishi Österreich über den Versicherungsverband verständigt. Laut Importeur sind hierzulande bisher keine Unfälle in diesem Zusammenhang bekannt geworden.

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