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Mercedes-Benz G-Klasse - Probleme mit dem Gehäuse des Hinterachsgetriebes

Möglicherweise können Risse im Gehäuse des Hinterachsgetriebes entstehen.

In Österreich werden 67 Mercedes-Benz Fahrzeuge zurückgerufen. Konkret ist das Modell G-Klasse (BR 463) des Sondermodells 4x4 aus dem Produktionszeitraum September 2020 bis November 2023 betroffen.

Eine Sprecherin von Mercedes Österreich teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass das Gehäuse des Hinterachsgetriebes gegebenenfalls nicht den Festigkeitsanforderungen entspricht. In diesem Fall könnten Risse im Gehäuse entstehen, wodurch Getriebeöl austreten und auf die Fahrbahn gelangen kann. Dies erhöht die Unfallgefahr für den nachfolgenden Verkehr. Im weiteren Verlauf kann ein Bruch des Gehäuses nicht ausgeschlossen werden, was zu einer Unterbrechung der Kraftübertragung an der Hinterachse führen könnte. Ein Verlust der Radführung sowie ein unangekündigter Vortriebsverlust wird nicht ausgeschlossen. In diesem Fall erhöht sich die Unfall- bzw. Verletzungsgefahr.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Hinterachse in der Fachwerkstatt ausgetauscht. Der Werkstattaufenthalt beträgt bis zu zwei Tage.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den Österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Stand: 17.09.2026