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Mercedes-Benz E-Klasse AMG - Probleme mit dem Getriebeleitungssatzes

Möglicherweise entspricht der Getriebeleitungssatz nicht den Spezifikationen.

In Österreich wird 1 Mercedes-Benz Fahrzeug mit Allradantrieb zurückgerufen. Genauer ist das Modell E-Klasse AMG (BR 214) aus dem Produktionszeitraum Februar 2024 bis Februar 2025 betroffen.

Eine Sprecherin von Mercedes Österreich teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Verlegung des Getriebeleitungssatzes nicht den Spezifikationen entspricht. In diesem Fall könnte der Getriebeleitungssatz an der vorderen Antriebswelle scheuern, was zu Beschädigungen am Leitungssatz und in der Folge ggf. zu einem unangekündigten Vortriebsverlust führt. Hierdurch erhöht sich möglicherweise die Unfallgefahr. Außerdem kann eine Beeinträchtigung der Boost-/Rekuperationsfunktion einen Einfluss auf die Abgasemissionen haben.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei dem betroffenen Fahrzeug die Verlegung des Leitungssatzes in der Fachwerkstatt überprüft und gegebenenfalls nachbearbeitet. Der Werkstattaufenthalt beträgt bis zu 120 Minuten.

Der Kunde des betroffenen Fahrzeugs wurde über den Österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Stand: 02.03.2026