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Knapp 6.000 Suzuki Grand Vitara werden zurückgerufen

suzuki_grvitara_2008 © ÖAMTC
suzuki_grvitara_2008 © ÖAMTC

Suzuki Austria ruft in Österreich knapp 6.000 Grand Vitara-Modelle mit 1,9-Liter DDiS-Motor wegen möglicher Partikelfilterprobleme in die Werkstätten zurück . Dem Importeur zufolge müssen alle Fahrzeuge kontrolliert werden, die zwischen Juni 2005 und 31. Mai 2008 die Werkshallen verlassen haben.


Partikelfilter kann beschädigt werden

Bei den genannten Fahrzeugen kann es unter bestimmten Umständen zum Aufquellen der Flanschdichtung zwischen Ladeluftrohr und Drosselklappengehäuse kommen, was zu Undichtigkeiten im Ladeluftsystem führen könnte, teilte ein Sprecher von Suzuki Austria dem ÖAMTC mit. Im Extremfall bestehe sogar die Möglichkeit, dass sich das Ladeluftrohr eigenständig vom Drosselklappenstutzen löst. Die dadurch entstehende, unvollständige Verbrennung (erhöhte Russbildung) kann sich negativ auf den Partikelfilter auswirken, weshalb eine Beschädigung des Filters nicht ausgeschlossen werden kann.

Im Rahmen der Aktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die mangelhafte Flanschdichtung durch eine modifizierte Variante ausgetauscht. Zusätzlich wird eine weitere Halteschelle am Ladeluftrohr montiert. Die anfallenden Kosten für die Instandsetzung des Fahrzeuges übernimmt zur Gänze Suzuki Austria.


Keine Unfälle bekannt

Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind in diesem Zusammenhang bisher keine bekannt geworden, so Suzuki gegenüber dem ÖAMTC.

Die Verständigung der betroffenen Fahrzeughalter erfolgt in den kommenden Tagen über den Versicherungsverband.

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