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Kawasaki W800 Rückrufaktion

kawasaki w800 stat
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Insgesamt 15 Zweiräder der Classic-Baureihe W800 werden momentan vom österreichischen Kawasaki-Importeur, der MOTO GmbH, in die Vertragswerkstätten geholt. Bei Motorrädern aus dem Modelljahr 2011 könne es unter Umständen zu Reifenproblemen kommen. Europaweit sind insgesamt 1.195 Retro-Kawasakis betroffen.

Schleichender Druckverlust - Unfallgefahr

Die kontinuierlichen Produktbeobachtungen haben ergeben, dass an einigen Motorrädern dieser Baureihe die Montage des vorderen und/oder hinteren Reifenschlauchs fehlerhaft durchgeführt worden sei, erklärt Kawasaki Österreich auf Anfrage des ÖAMTC. Sollte dies der Fall sein, so könne der Reifenschlauch Beschädigungen davontragen. Als Konsequenz stelle sich in weiterer Folge ein schleichender Druckverlust im Reifen ein. Der Hersteller spricht in diesem Zusammenhang über eine potenzielle Unfallgefahr.

Kostenlose Instandsetzung

Als Abhilfe werden an den betroffenen Retro-Zweirädern präventiv die Reifenschläuche kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht. Die anfallenden Arbeiten sollten im Normalfall nach zweieinhalb Stunden abgeschlossen sein. Die Überprüfung und Modifikation der Motorräder sind für die Kunden kostenlos, betont der Importeur.

Aktion läuft, keine Unfälle

Die Aktion ist in Österreich bereits angelaufen und voll im Gange. Die betroffenen Fahrzeughalter wurden entweder direkt von Kawasaki Österreich oder vom betreuenden Händler angeschrieben und in die Werkstätten gebeten. Unfälle sind nach Angaben des Importeurs bisher keine bekannt geworden.

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