Artikel drucken
Drucken

Kawasaki Rückrufaktion

kawa_1400gtr © ÖAMTC
kawa_1400gtr © ÖAMTC
kawa_vn900classic © ÖAMTC
kawa_vn900classic © ÖAMTC

Der japanische Zweirad-Hersteller Kawasaki ruft in Österreich insgesamt 189 Motorräder zur Kontrolle der Hinterradbremse und Kraftstoffleitung in die Werkstätten zurück. Konkret handelt es sich um die Baureihen 1400 GTR sowie VN 900 Classic bzw. Custom.


Versagen der Hinterradbremse möglich

Bei 62 Kawasaki 1400 GTR der Modelljahre 2008 und 2009 können sich aufgrund der Bauform des Bremspedals kleine Steine zwischen dem Pedal und der Druckstange des Hinterrad-Bremszylinders ansammeln, teilte der Importeurssprecher dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Die Hinterradbremse könne dadurch überhitzen und in weiterer Folge versagen bzw. blockieren, ergänzt der Importeur. Um einen Defekt an der Hinterradbremse vorzubeugen, wird bei den betroffenen Maschinen ein Schutz am Bremspedal montiert. Dafür ist ein Werkstättenaufenthalt von maximal 20 Minuten nötig.


Kraftstoff kann sich entzünden

An 127 Kawasaki VN 900 Classic bzw. Custom aus den Modelljahren 2006 bis 2008 ist möglicherweise die Kraftstoffleitung nicht ordnungsgemäß mit der Kraftstoffanlage bzw. -pumpe verbunden, so der Importeur gegenüber dem ÖAMTC. Im ungünstigsten Fall kann dadurch Kraftstoff austreten und sich an heißen Motorteilen entzünden. Als Abhilfe wird während eines 30-minütigen Werkstättenaufenthalts die Kraftstoffleitung kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht.


Unterschiedliche Benachrichtigung

Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben des Importeurs in diesen Zusammenhängen bisher nicht gemeldet worden. Die betroffenen Zweiradhalter werden unterschiedlich informiert - 1400 GTR- Besitzer direkt über den Importeur bzw. die Vertragshändler, die betroffenen VN 900-Fahrer über den Versicherungsverband.

Das könnte Sie auch interessieren

In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln