Artikel drucken
Drucken

Kawasaki Ninja 250R: Abruptes Motorabsterben

kawa_ninja_250r_dyn
kawa_ninja_250r_dyn
Der japanische Zweiradhersteller Kawasaki holt derzeit insgesamt 584 Ninja-250R-Motorräder in österreichische Vertragswerkstätten zurück. Europaweit sind mehr als 16.300 Maschinen der Ninja-Einstiegsbaureihe betroffen. Laut Hersteller müsse bei Motorrädern der Modelljahre 2008 bis 2012 sicherheitshalber der Neigungswinkelsensor erneuert werden.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko für Ninja-Fahrer

Die ordnungsgemäße Funktion des Neigungswinkelsensors könne unter bestimmten Betriebsbedingungen aufgrund von Vibrationen nicht mehr gewährleistet werden, erklärt der österreichische Kawasaki-Generalimporteur, die MOTO GmbH, dem ÖAMTC in einem Schreiben. Dieser angesprochene Sensor habe die Aufgabe, den Motor im Falle eines Sturzes automatisch abzuschalten. Sollte es zum Ausfall des Neigungswinkelsensors kommen, bestehe die Gefahr, dass der Motor im Fahrbetrieb plötzlich abstirbt. Der Hersteller spricht in diesem Zusammenhang von unkontrollierbaren Fahrsituationen, die ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Zweiradbesitzer darstellen. Als Abhilfemaßnahme wird an den betroffenen 250ccm-Maschinen vorsorglich der Sturzsensor ausgetauscht. Die notwendige Modifizierung wird nicht mehr als 45 Minuten in Anspruch nehmen, merkt der Importeur an.

VVO und Händler informieren

Die Rückrufaktion ist in Österreich vor einigen Wochen angelaufen. Alle betroffenen Kawasaki-Besitzer wurden sowohl vom Versicherungsverband als auch von den betreuenden Vertragshändlern angeschrieben und in die hauseigenen Werkstätten geladen. Nach Angaben des Importeurs sind bis dato keine Unfälle gemeldet worden.

Das könnte Sie auch interessieren

In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln