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Kawasaki: Leere Ninja-Batterien

kawa zx10r ninja stat
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Ab in die Werkstatt heißt es momentan für insgesamt 326 Ninja-Zweiräder aus dem Hause Kawasaki: Bei einigen Motorrädern der Baureihen ZX-6R und ZX-10R funktioniere die Batterieaufladung nicht ordnungsgemäß. In Österreich sind Zweiräder aus den Modelljahren 2008 bis 2012 von dieser sicherheitsrelevanten Herstellermaßnahme betroffen.

Kritische Fahrsituationen möglich

Wie der österreichische Kawasaki-Importeur, die MOTO GmbH, dem ÖAMTC in einem Schreiben mitteilt, liege ein Produktionsfehler in der Steuereinheit der Lichtmaschine vor, der zu einer überproportionalen Hitzeentwicklung führen kann. Infolgedessen werde die Fahrzeugbatterie nicht mehr vollständig geladen, da die Stromabgabe der Lichtmaschine zu gering ausfällt. Zum einen können dadurch Startschwierigkeiten auftreten, andererseits sei ein plötzliches Absterben des Motors im Fahrbetrieb ebenfalls möglich. Kawasaki zufolge kann es hierdurch außerdem zu kritischen Fahrsituationen kommen.

Unteschiedliche Reparaturzeiten

Als Abhilfe wird an den betroffenen Supersport-Zweirädern präventiv der Lichtmaschinenregler erneuert. Die modellspezifischen Instandsetzungszeiten belaufen sich auf 30 (ZX-6R) bzw. 60 Minuten (ZX-10R). Für die Kunden fallen im Zuge der Umrüstarbeiten keine Kosten für Material und Arbeitszeit an, betont der Importeur.

Verständigung: Doppelt hält besser

Die Rückrufaktion ist in Österreich bereits angelaufen. Alle involvierten Zweirad-Besitzer wurden sowohl über den Versicherungsverband als auch über das Kawasaki-Händlernetzwerk angeschrieben und in die Vertragswerkstätten gebeten. Laut Hersteller sind bisher keine Unfälle bekannt geworden.

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