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Kawasaki ER-6f: Geringe Bremswirkung

kawa_ER6f_2010mj © ÖAMTC
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Die österreichische Kawasaki-Importgesellschaft, die MOTO GmbH, ruft momentan insgesamt 120 Zweiräder in die Vertragswerkstätten zurück. Bei Motorrädern der Modellreihe ER-6f sind Modifizierungsarbeiten im Bereich der unteren Verkleidung notwendig. Betroffen sind Maschinen aus den Modelljahren 2009 und 2010, die sowohl mit als auch ohne ABS ausgestattet sind.


Möglicher Kontrollverlust

Beim Betätigen der Hinterradbremse sei es möglich, dass der Fuß des Fahrers mit der unteren Verkleidung in Berührung kommt, teilt Kawasaki Österreich dem ÖAMTC in einem Schreiben mit. Der Bremsweg könne somit länger ausfallen, als vom Fahrer angenommen, da eine geringere Bremswirkung vorliegt. Ein Kontrollverlust der Maschine ist seitens des Herstellers ebenfalls nicht auszuschließen.


Kostenlose Instandsetzung

Als Abhilfe werden an den betroffenen Zweirädern die untere Verkleidungshalterung und der Rahmenschutz ausgetauscht. Die anfallenden Arbeiten sollen laut Importeur innerhalb von 20 Minuten abgeschlossen sein und sind für den Kunden kostenlos.


Keine Unfälle bisher

Die Rückrufaktion ist in Österreich vor einigen Tagen angelaufen. Alle Zweiradhalter wurden direkt vom Importeur verständigt und aufgefordert, eine Vertragswerkstätte aufzusuchen. Kawasaki zufolge, habe es bisher noch keine Unfälle in diesem Zusammenhang gegeben.

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