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Heißer Rückruf für 1.100 MINIs

mini jcw dyn
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Die zur BMW Group gehörige britische Kleinwagenmarke MINI ordert momentan in Österreich insgesamt 1.100 Fahrzeuge für Kontrollzwecke in die Vertragswerkstätten zurück. Laut Hersteller könne ein Kurzschluss in der Kühlmittelpumpe des Abgasturboladers entstehen. Im Detail handelt es sich um die leistungsstärkeren Varianten MINI S und John Cooper Works, die zwischen März 2006 und Jänner 2011 die Produktionshallen verlassen haben.

Feurige Angelegenheit

Bei einigen der betroffenen Fahrzeuge lösen sich sogenannte Kunststoffadditive in der Kühlmittelpumpe für den Abgasturbolader, erklärt der Sprecher von BMW Austria den Auslöser für die Rückrufaktion gegenüber dem ÖAMTC. Aufgrund der elektrischen Leitfähigkeit dieser Additive könne es unter bestimmten Bedingungen - vor allem bei höheren Temperaturen im Motorraum - zu einem Kurzschluss kommen. Im ungünstigen Fall führe dieser zu einer Überhitzung der Kühlmittelpumpe, wodurch ein gewisses Brandrisiko nicht gänzlich auszuschließen sei. Als Abhilfemaßnahme erhalten die betroffenen Fahrzeuge eine neue Turbolader-Kühlmittelpumpe. Den Herstellerinformationen zufolge sollen die anfallenden Arbeiten innerhalb einer Stunde abgeschlossen sein.

MINI-Händler informieren demnächst

Die Aktion ist hierzulande am 17. Jänner 2012 angelaufen. Alle involvierten Kunden werden in den kommenden Tagen über das MINI-Vertriebsnetz angeschrieben und aufgefordert, so schnell wie möglich eine Vertragswerkstätte aufzusuchen. Unfälle bzw. Zwischenfälle sind bisher keine gemeldet worden, versichert der Importeur abschließend.

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