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Ford: Sitzprobleme bei C-MAX

ford cmax 2011mj stat
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Aufgrund mangelhafter Fondsitze ordert die österreichische Importgesellschaft, Ford Austria, insgesamt 577 Ford C-MAX für Kontrollzwecke zurück in die Vertragswerkstätten. Konkret betreffe die Aktion Fahrzeuge, die zwischen März 2010 und Jänner 2011 die Produktionshallen verlassen haben.

Wuchtiges Zurückklappen führe zu Beschädigungen

Interne Qualitätsuntersuchungen haben ergeben, dass am Verriegelungsmechanismus der verstellbaren Rücksitzlehnen ein Problem besteht, erklärt der Sprecher von Ford Austria auf Anfrage des ÖAMTC. Sollte die Sitzlehne mehrmals mit entsprechender Wucht zurückgeklappt werden, kann es zu Beschädigungen an der Lehnenverriegelung kommen. Im schlimmsten Fall neige sich die Sitzlehne von selbst ohne Betätigung des Entriegelungshebels. Bei einem Unfall könne somit die optimale Sitzposition der Fondpassagiere nicht mehr sichergestellt werden, wodurch ein erhöhtes Verletzungsrisiko entsteht.

Reparaturdauer: Zwischen 10 Minuten und maximal 3 Stunden

Zur Fehlerbeseitigung wird zunächst die Rücksitzlehnenverriegelung einer Sichtprüfung unterzogen, wofür knapp 10 Minuten anfallen. Sind im Zuge dessen weitere Arbeiten erforderlich, so erhöht sich nach Angaben des Importeurs der Werkstattaufenthalt auf eineinhalb bis maximal drei Stunden.

Aktion läuft, Kunden sind informiert

Der Start der Rückrufaktion liegt bereits einige Wochen zurück. Ein Teil der betroffenen Fahrzeuge konnte im Rahmen einer „Rückrufaktion vor Auslieferung“ wieder instandgesetzt werden. Die Fahrzeughalter der restlichen, bereits in Kundenhand befindlichen Pkws sind rechtzeitig vom Versicherungsverband über den Rückruf informiert worden. Ford Austria zufolge habe es bisher keine Unfälle in diesem Zusammenhang gegeben.

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