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Ford Focus RS: Unplanmäßiger Boxenstopp

ford_focus_rs_2008_dyn © ÖAMTC
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Die Ford Motor Company ruft momentan weltweit sein mit Rallye-Genen behaftetes Spitzenmodell Focus RS wegen eines mangelhaften Bremssystems in die Vertragswerkstätten zurück. In Österreich sind insgesamt 138 Fahrzeuge betroffen, die zwischen Oktober 2008 und November 2009 das Produktionsband im deutschen Montagewerk Saarlouis verlassen haben.


Bremsen geht die Luft aus

Es könne vorkommen, dass der Motor den Bremskraftverstärker unzureichend mit Unterdruck versorgt, teilte der Sprecher von Ford Austria, Mag. Stefan Skrabal, dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Aufgrund der verringerten Bremskraftunterstützung kommt es zu einer Schwergängigkeit des Bremspedals. Der Mangel tritt jedoch nur auf, wenn die Bremsen nach einem Kaltstart in Höhenlagen über 400 Meter häufig betätigt werden, betont Ford.


Software-Update in 35 Minuten

Die betroffenen Fahrzeuge erhalten als Abhilfemaßnahme eine aktualisierte Kalibrierung für das Motorsteuergerät. Der Update-Vorgang soll Ford zufolge nicht länger als 35 Minuten andauern.


VVO übernimmt Verständigung

Die Rückrufaktion ist vor Kurzem in Österreich angelaufen. Alle involvierten Fahrzeughalter wurden im Auftrag von Ford Austria direkt über den Versicherungsverband verständigt. Laut Importeur sind bisher keine Unfälle, die im Zusammenhang mit diesem Mangel stehen, gemeldet worden.

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