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Ford Fiesta: Feurige Angelegenheit

ford fiesta 01
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Aufgrund notwendiger Modifizierungsarbeiten im Bereich des Abgasanlage ordert die österreichische Importeursgesellschaft Ford Austria insgesamt 181 Ford Fiesta in die Vertragwerkstätten zurück. Konkret handelt es sich um Fahrzeuge mit 1,4-Liter- und 1,6-Liter-TDCi-Aggregaten, die zwischen Juli und November 2011 vom Band gelaufen sind.

Lockerer Verschlussstopfen im Abgaskrümmer

Wie ein Importeurssprecher dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, wurde im Rahmen einer herstellerseitigen Spezifikationsänderung die obere Lambdasonde durch einen Messing-Verschlussstopfen ersetzt. Dieser sei während der Produktion möglicherweise nicht ordnungsgemäß festgezogen worden und könne sich mit der Zeit komplett lösen. Folglich entstehe eine Öffnung im Abgaskrümmer, durch welche heiße Abgase austreten können. Im ungünstigen Fall führe dies zum Schmelzen der Kunststoffabdeckung des Motorkühlers. Die Gefahr eines Fahrzeugbrands könne allerdings nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Als Abhilfemaßnahme wird bei den betroffenen Fahrzeugen ein modifizierter Stahlstopfen anstelle der Messingvariante montiert. Laut Ford Austria übersteigt der Arbeitsaufwand nicht mehr als 15 Minuten.

Aktion läuft, keine Unfälle

Die Rückrufaktion ist in Österreich bereits angelaufen. Alle Kunden wurden rechtzeitig über den Versicherungsverband angeschrieben und in die Vertragswerkstätten gebeten. Unfälle habe es in diesem Zusammenhang keine gegeben, hält der Importeur abschließend fest.

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