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FIAT und Lancia Rückruf

fiat_ulysse_07 © ÖAMTC
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Die FIAT Automobil Austria GmbH ruft in Österreich insgesamt 2.784 FIAT Ulysse und Lancia Phedra wegen mehrerer Defekte in die Werkstätten zurück.

Wie die FIAT Group Austria dem ÖAMTC in einer Presseaussendung mitteilt, können bei den oben erwähnten Fahrzeugen - aus unterschiedlichen Produktionszeiträumen - einige Mängel auftreten.


Vereiste Magnetventile

1.838 FIAT Ulysse und 848 Lancia Phedra, aus dem Produktionszeitraum August 2002 bis Dezember 2004, müssen zur Modifikation der Magnetventile in die Werkstätten. Kondenswasser könnte in das Unterdrucksystem des Bremskraftverstärkers gelangen, bei Minustemperaturen gefrieren und dadurch die Bremsleistung reduzieren.

Laut FIAT wird der Mangel mittels Anbringung eines Filters am EGR-Mangnetventil behoben.


Korrektur der Gaspedalstellung

Bei 13 FIAT Ulysse und neun Lancia Phedra, die zwischen September und Oktober 2006 gefertigt wurden, besteht die Möglichkeit, dass die Rückstellung des Gaspedals in die Leerlaufposition nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Als Abhilfemaßnahme wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Rückstellung des Gaspedals kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert.


Mangelhafte Bowdenzugbefestigung

Darüber hinaus werden insgesamt 55 FIAT Ulysse und 21 Lancia Phedra, die zwischen November 2005 und September 2006 produziert wurden, in die Werkstätten geladen um die Befestigung des Bowdenzuges der Getriebeschaltung zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Sämtliche Eingriffe können von jedem FIAT- bzw. Lancia-Vertragspartner durchgeführt werden und sind kostenlos, erwähnt die FIAT Group Austria.

Die betroffenen Fahrzeughalter werden in den nächsten Tagen - im Auftrag der FIAT Group Austria - über den Versicherungsverband verständigt.

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