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Ferrari 458 Italia kann Feuer fangen

ferrari_458italia_rear_stat © ÖAMTC
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Für einige Ferrari-Besitzer kann es momentan richtig heiß zugehen: Bei weltweit knapp 1550 Ferrari 458 Italia können die hinteren Radkästen in Flammen aufgehen. Dem italienischen Sportwagenhersteller zufolge betrifft die Rückrufaktion alle Fahrzeuge, die seit Produktionsbeginn bis 30. Juli 2010 gefertigt wurden. Österreichweit müssen 24 Ferraris zur Kontrolle.


Kleber nicht feuerfest

Wie der österreichische Ferrari-Importeur, die Denzel Import GmbH, dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, werden bei dem 200.000 Euro teuren Sportwagen zur Sicherheit die Hitzschutzmatten der hinteren Radhäuser ausgetauscht. Durch den Einsatz eines nicht feuerfesten Montageklebers könne die Möglichkeit der Flammenbildung in diesem Bereich seitens des Herstellers nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Die anfallenden Modifikationen sollen laut Denzel innerhalb von drei bis vier Stunden abgeschlossen sein.


Hierzulande noch keine Vorfälle

Die Rückrufaktion wird in Österreich in den kommenden Tagen anlaufen. Alle Besitzer eines 458 Italia werden demnächst über den Versicherungsverband verständigt und in die autorisierten Vertragswerkstätten gebeten. Unfälle habe es bisher in Österreich keine gegeben, versichert der Importeur gegenüber dem ÖAMTC. Allerdings wurden weltweit bereits einige Fälle registriert, in denen die Hinterachse Feuer gefangen hat.

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