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Der neue Seat Ibiza muss in die Werkstätten

seat_ibiza_neu © ÖAMTC
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Gerade erst in die Schauräume gekommen, schon wird er zurückgerufen: Aufgrund eines mangelhaften Kabelsatzes ordert der spanische Fahrzeughersteller Seat in Österreich insgesamt 552 Fahrzeuge des neuen Ibiza in die Werkstätten zurück. Laut Importeur sind alle Fahrzeuge betroffen, die seit Produktionsbeginn nach Österreich ausgeliefert wurden.

Bei Fahrzeugen mit Halogenscheinwerfer besteht die Möglichkeit, dass es durch einen inkorrekten Kabelsatz für die Tagfahrlichtschaltung zu einer Überhitzung kommen kann, so ein Sprecher von Seat gegenüber dem ÖAMTC. Ein Ausfall des Tagfahrlichtes kann nicht ausgeschlossen werden, die Abblend- und Standlichtfunktion bleiben aber weiterhin aufrecht.

Im Rahmen eines einstündigen Werkstättenaufenthaltes wird bei den betroffenen Fahrzeugen der Kabelsatz für das Tagfahrlicht erneuert. Für den unplanmäßigen Werkstättenbesuch erhalten die betroffenen Kunden als 'Zuckerl' eine gratis Außenwäsche von Seat.

Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben des Importeurs bisher keine bekannt geworden.

Die Aktion ist gestern in Österreich angelaufen. Involvierte Fahrzeughalter werden in den nächsten Tagen von dem Rückruf, der werksintern mit der Kennung '97P1' versehen ist, über den Versicherungsverband verständigt.

Nach Angaben von Seat sind etwas weniger als die Hälfte der betroffenen Fahrzeuge in Kundenhand. Die restlichen sind entweder als Vorführwagen im Einsatz oder noch auf dem Weg nach Österreich.

Rückruf vergessen? Kein Problem - Sämtliche Rückrufaktionen stehen Ihnen in der ÖAMTC-Rückrufdatenbank (siehe Linkbox) zur Verfügung.

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