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Daihatsu Gran Move: Gefährlicher Beifahrerairbag

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Toyotas kleine Tochter, Daihatsu, ordert zurzeit in Österreich insgesamt 615 Daihatsu GRAN MOVE im Rahmen einer freiwilligen Rückrufaktion in die Vertragswerkstätten. Bei Fahrzeugen mit 1,5-Liter- und 1,6-Liter-Ottomotor könne Kühlflüssigkeit ins Airbagsteuergerät gelangen und dessen Funktion beeinträchtigen.

Undichter Heizungskühler

Bei den genannten Fahrzeugen müsse präventiv überprüft werden, ob der eingebaute Heizungskühler vollkommen dicht sei, erklärt die österreichische Daihatsu-Vertriebsgesellschaft in einem offiziellen Schreiben gegenüber dem ÖAMTC. Laut Hersteller könne Flüssigkeit aus dem Heizungskühler austreten, sofern diese im Zuge der Wartungsarbeiten nicht gemäß den internen Vorgaben gewechselt wurde. Im ungünstigsten Fall sei es möglich, dass Kühlflüssigkeit in das darunter positionierte Airbagsteuergerät eintrete. Beachte der Fahrzeugbesitzer in weiterer Folge die aufleuchtende Airbag-Kontrollleuchte nicht, könne es unter Umständen zu einer plötzlichen Selbstauslösung des Beifahrerairbags kommen. Eine erhöhte Unfall- bzw. Verletzungsgefahr könne daher nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Alle anfallenden Arbeiten sind für die Kunden selbstverständlich kostenlos, versichert Daihatsu Österreich.

Aktion schon gestartet

Die Rückrufaktion ist bereits in Österreich angelaufen. Die betroffenen Fahrzeughalter wurden rechtzeitig über den Versicherungsverband angeschrieben und über das vorhandene Sicherheitsrisiko adäquat informiert.

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