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Chevrolet: Rückruf mal 2

chevrolet_cruze_dyn © ÖAMTC
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Aufgrund verschiedener Mängel ordert der zum GM-Konzern gehörende Fahrzeughersteller Chevrolet in Österreich insgesamt 1.348 Fahrzeuge zurück in die Vertragswerkstätten. Im Detail handelt es sich die um Modelle Chevrolet Captiva und Cruze.


Mangelhafte Lenkung

Bei insgesamt 1.317 Chevrolet Captiva der Modelljahre 2007 bis 2009 besteht die Möglichkeit, dass die Lenksäulenwelle während der Produktion nicht ordnungsgemäß verbunden worden ist, teilt ein Sprecher von Chevrolet Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Im ungünstigsten Fall könne sich die Lenksäule von der Lenkzwischenspindel lösen und in weiterer Folge zum Verlust der Lenkfähigkeit führen. Während eines maximal 20-minütigen Werkstattbesuchs wird bei den Fahrzeugen die Lenkung kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert.


Kraftstoffleckagen

31 Chevrolet Cruze mit 1,8-Liter Benzinmotor werden österreichweit wegen eines undichten Kraftstoffsystems zurückgerufen. Betroffen sind die Modelljahre 2009 und 2010. Durch eine fehlerhafte Verbindung an der Kraftstoffleitung könne bei den genannten Fahrzeugen Benzin austreten. Laut Importeur sollen die Instandsetzungsarbeiten nicht länger als 30 Minuten andauern. Der Großteil der Fahrzeuge wird bereits vor Auslieferung an den Kunden modifiziert.


Modellabhängige Verständigung

Beide Aktionen sind vor einigen Tagen in Österreich angelaufen. Die betroffenen Fahrzeughalter werden abhängig vom Modell jedoch unterschiedlich informiert: Captiva-Besitzer erhalten ein Schreiben vom Versicherungsverband, Cruze-Fahrer hingegen werden direkt vom Importeur bzw. Händler angeschrieben. Nach Angaben von Chevrolet Austria sind bisher keine Vorfälle bekannt geworden.

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