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Chevrolet: 8.500 schwammige Bremspedale

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Die amerikanische GM-Tochter Chevrolet ordert derzeit in Österreich insgesamt 8.484 Fahrzeug für Kontrollzwecke zurück in die Vertragswerkstätten. Als Auslöser nannte der Hersteller einen möglichen Defekt innerhalb des Bremssystems. Betroffen sind sowohl ältere als auch neue Modellreihen.

Sechs Baureihen mangelhaft

Im Detail handelt es sich um folgende Baureihen aus unterschiedlichen Modelljahren:

• Chevrolet Aveo: Modelljahr 2009 bis 2011
• Chevrolet Captiva: Modelljahr 2007 bis 2012
• Chevrolet Epica: Modelljahr 2008 bis 2010
• Chevrolet Lacetti/Nubira: Modelljahr 2007 bis 2008
• Chevrolet Matiz: Modelljahr 2007 bis 2009

Mögliche Bremswegverlängerung

Wie der technische Hauptverantwortliche von Chevrolet Austria dem ÖAMTC mitteilt, wurde das Bremssystem der betroffenen Fahrzeuge fälschlicherweise mit einer nicht konformen Bremsflüssigkeit befüllt. Dadurch sei es möglich, dass die Steuerventile der ABS-Einheit beschädigt werden und in weitere Folge hängen bleiben. Dies führe zum Ausfall eines Bremskreises, gibt der Importeur bekannt. In diesem Zusammenhang könne es zu einer deutlichen Verlängerung des Bremswegs kommen. Sollte der Mangel auftreten, werden die betroffenen Kunden dem Hersteller zufolge durch ein schwammiges Bremspedal bzw. einen übermäßig langen Pedalweg darauf aufmerksam.

2,5 Stunden in die Werkstatt

Im Zuge eines knapp zweieinhalbstündigen Werkstattaufenthalts wird an den Fahrzeugen die Bremsanlage kontrolliert und die Bremsflüssigkeit vorsorglich gewechselt. Die anfallenden Arbeiten sind für die Kunden selbstverständlich kostenlos, betont der Importeur.

Kunden werden demnächst informiert

Die Rückrufaktion wird in den kommenden Tagen bei den österreichischen Chevrolet-Vertragspartnern anlaufen. Sämtliche Kunden werden in Kürze über den Versicherungsverband angeschrieben und aufgefordert, so schnell wie möglich einen Werkstatttermin zu vereinbaren.

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