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Caravan-Hersteller tauschen Reifen der Marken "KUMHO" und "MARSHAL" aus

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wohnw_eifelland  -  Bild: Eifelland © ÖAMTC

Der Reifenhersteller KUMHO und die Caravanhersteller Adria, Bürstner, Eifelland, Dethleffs, Hobby, Knaus sowie Wilk bieten ihren Kunden den Austausch von Reifen der Marken "KUMHO" und "MARSHAL" an, die mit den Wohnwagen in den Jahren 1996 bis 1999 ausgeliefert worden sind.

Bei den derzeit montierten Reifen wurden in letzter Zeit vereinzelt Schäden gemeldet. Während der Fahrt habe sich die Lauffläche gelöst. In einigen Fällen seien auch Reifen geplatzt. Obwohl TÜV und DEKRA bescheinigt haben, dass die Reifenqualität nicht zu beanstanden sei und die Schadensfälle bei den überprüften Reifen auf unsachgemäße Behandlung, wie z.B. Überladung oder unzureichenden Reifendruck zurückführen seien, werden KUMHO und die Caravanhersteller den betroffenen Kunden trotzdem kostenlos neue, technologisch weiterentwickelte Reifen zur Verfügung stellen. KUMHO Europe erklärte hierzu: "Das Vertrauen unserer Kunden in die Sicherheit unserer Produkte hat für uns oberste Priorität. Wir haben uns deshalb zusammen mit den Caravanherstellern zu dieser Aktion entschlossen.

Von der Austauschaktion betroffen sind ausschließlich Wohnwagen, die mit "KUMHO" oder "MARSHAL"-Reifen der Dimensionen 195/70 R 14 und 185 R 14C ausgeliefert wurden. Wohnwagen mit diesen Reifen sind in ganz Europa verkauft worden. Wohnwagenkunden können anhand der Flankenaufschrift der Reifen feststellen, ob ihr Wohnwagen mit "KUMHO" oder "MARSHAL"-Reifen der betroffenen Dimensionen ausgestattet ist. Betroffene Kunden werden in den nächsten Tagen von den Caravanherstellern schriftlich über die Details der Aktion informiert.

KUMHO und die Caravanhersteller weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Austausch der bisherigen Reifen durch eine Fachwerkstatt notwendig ist, um die Sicherheit der Wohnwagen zu gewährleisten und um mögliche Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Empfohlen wird, in jedem Fall vor Antritt der nächsten Fahrt die Reifen sorgfältig auf Beschädigungen zu untersuchen und den Luftdruck zu überprüfen. Überladungen der Fahrzeuge sind zu vermeiden.

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