Artikel drucken
Drucken

Bremsprobleme bei Think City

think_city © ÖAMTC
think_city © ÖAMTC

Sie werden als "Zero-Emission-Vehicle" bezeichnet, gelten als Problemlöser des Klimawandels, aber vor Rückrufaktionen sind sie trotzdem nicht geschützt - Elektroautos: Der österreichische Importeur, die Denzel e-Drive GmbH, ruft österreichweit insgesamt 175 Think City wegen Bremsproblemen in die Werkstätten zurück. Betroffen sind alle Stromer, die vor September 2010 gefertigt wurden.


Ausfall der Bremskraftunterstützung

Wie der Geschäftsführer von Denzel e-Drive, Michael Röck, dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, könne bei den genannten Fahrzeugen unter bestimmten Bedingungen die Bremskraftunterstützung ausfallen. Die Bremsfähigkeit des E-Mobils bleibt stets aufrecht, versichert der Importeur. Eine Verlängerung des Bremswegs könne jedoch nicht ausgeschlossen werden.


Undichtes Steuergerät

Ausschlaggebend für den Defekt sei ein unzureichend abgedichtetes Steuergerät. Speziell bei der Verwendung von Hochdruckreinigern könne Wasser in die Einheit gelangen und einen Kurzschluss auslösen. Als Abhilfe ist bei den elektrischen Hoffnungsträgern die Montage einer zusätzlichen Abdichtung der Vakuumpumpe vorgesehen. Die Frage zur Dauer des Werkstattaufenthalts ließ der Importeur unbeantwortet.


Aktion läuft, Kunden sind informiert

Die Aktion ist bereits Ende Dezember 2010 in Österreich angelaufen. Alle betroffenen Kunden wurden rechtzeitig vom Versicherungsverband über den Mangel informiert und aufgefordert, so schnell wie möglich eine autorisierte Fachwerkstatt aufzusuchen. Unfälle habe es bisher in diesem Zusammenhang keine gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren

In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln