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Bremsprobleme bei 5er, 6er und 7er BMW

bmw_5er_e60_stat © ÖAMTC
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Insgesamt knapp 348.000 BMWs der Modellreihen 5,6 und 7 werden momentan vom Hersteller weltweit in die Vertragswerkstätten zurückgeholt. Als Auslöser nennt BMW einen mangelhaften Bremskraftverstärker. Österreichweit müssen 1.100 BMW mit V8- und V12-Motor, die zwischen Juli 2001 und November 2009 gefertigt wurden, zur Kontrolle.


Längerer Bremsweg

Wie der Sprecher von BMW Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, bestehe die Möglichkeit, dass die Unterdruckpumpe des Bremskraftverstärkers bei hohen Laufleistungen bzw. ab einem gewissen Fahrzeugalter undicht wird. Die volle Funktionsfähigkeit der Bremsunterstützung ist somit nicht mehr gegeben, ein Komplettausfall sei ebenfalls möglich. BMW versichert gegenüber den Kunden, dass ein Abbremsen des Fahrzeugs jederzeit möglich ist - jedoch mit erhöhtem Kraftaufwand und deutlich längerem Bremsweg.


Werkstattaufenthalt: 60 Minuten oder 4 Stunden

Als Abhilfe wird zunächst die Funktion des Bremskraftverstärkers geprüft, wofür laut Importeur insgesamt 60 Minuten anfallen. Sollte ein Austausch des Bauteils erforderlich sein, erweitert sich der Werkstattaufenthalt auf ca. vier Stunden.


Keine Unfälle

Die Rückrufaktion ist in Österreich angelaufen. Alle betroffenen Fahrzeughalter wurden in der 41. KW vom Versicherungsverband angeschrieben und aufgefordert, eine BMW-Vertragswerkstatt aufzusuchen. Unfälle habe es nach Angaben von BMW Österreich bisher keine gegeben.

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