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Brandgefahr bei 898 Ford C-MAX

ford_cmax_06 © ÖAMTC
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Wegen Problemen mit dem Kühlerlüfter-Modul ordert die Ford Motor Company Austria im Rahmen einer Rückrufaktion österreichweit insgesamt 898 Ford C-MAX in die Vertragswerkstätten. Betroffen sind Fahrzeuge mit 1,6-Liter Dieselmotor, die zwischen Juni 2006 und Jänner 2007 die Hallen des deutschen Montagewerks Saarlouis verlassen haben. Europaweit müssen 14.086 Ford C-MAX zur Kontrolle.


Kurzschluss durch Feuchtigkeitseintritt

Bei den genannten Fahrzeugen besteht durch eine konstruktive Änderung am Kühlerlüfter-Modul erhöhtes Korrosionsrisiko, teilte der Sprecher von Ford Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Vor allem in Ländern, in denen über die Wintermonate viel Salz gestreut wird, ist ein verstärktes Korrosionspotential gegeben. Feuchtigkeit könne im Extremfall bis in die Elektronik eindringen und zur Überhitzung der Einheit führen. Laut Ford sei eine Entzündung des Moduls sowie der umliegenden Bauteile in Folge der Überhitzung nicht auszuschließen.


Werkstattaufenthalt maximal eine Stunde

Die betroffenen Fahrzeuge erhalten als Abhilfe einen zusätzlichen Kabelstrang, der die Spannungsversorgung der Kühlerlüfter-Steuereinheit bei ausgeschalteter Zündung unterbricht. Um das Modul künftig ausreichend vor Feuchtigkeitseintritt schützen zu können, wird zudem vorsorglich ein Spritzschild montiert. Die Modifizierungsarbeiten sollten in knapp einer Stunde abgeschlossen sein, so der Sprecher gegenüber dem ÖAMTC.


Versicherungsverband informiert Kunden

Die Aktion ist in Österreich vor Kurzem angelaufen. Alle Fahrzeughalter wurden im Auftrag von Ford Austria über den Versicherungsverband informiert. Meldungen über Unfälle mit Sach- oder Personenschäden liegen nach Angaben des Importeurs nicht vor.

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