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Boxenstopp für 911er Speerspitzen

porsche gt2 2011 dyn
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Die Zuffenhausener Sportwagenschmiede lässt derzeit im Rahmen einer Rückrufaktion die Zentral-Radschraube bei diversen Modellen der 911er-Baureihe vorsorglich austauschen. In Österreich müssen 49 Sportwagen aus den Modelljahren 2010 und 2011 zurück in die Vertragswerkstätten.

Radmutter: Erhöhter Verschleiß im Rennbetrieb

Wie Porsche Austria dem ÖAMTC in einem Schreiben mitteilt, werden die Vorgaben für die Befestigung des Zentralverschlusses bei sämtlichen Fahrzeugen der Baureihe 997 vereinheitlicht. Konkret betreffe die Maßnahme die Modelle 911 Turbo, 911 Turbo S, 911 GT3, 911 GT3 RS und 911 GT2 RS. Porsche zufolge werden die genannten Fahrzeuge vermehrt von Privatkunden auf Rundstrecken eingesetzt. Allerdings handelt es sich hierbei um Sportwagen mit Straßenzulassung, die nicht über die vom Hersteller vorgeschriebene Rennkonfiguration verfügen.
Bei intensivem Rundstreckeneinsatz könne es daher zum erhöhten Verschleiß im Bereich der Zentral-Radmutter kommen. Als Abhilfe erhalten die betroffenen Fahrzeuge neue Zentralverschlüsse, die mit einem höheren Drehmoment (600 Nm) angezogen werden können.

Kunden werden demnächst angeschrieben

Die Rückrufaktion, die intern die Bezeichnung „AB01“ trägt, ist vor wenigen Tagen in Österreich angelaufen. Sämtliche Kunden werden demnächst über das Porsche-Vertriebsnetz verständigt und zum Austausch der Radmuttern in die Werkstätten gebeten.

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