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BMW Motorrad warnt R1200GS-Besitzer

bmw_r1200gs_dyn © ÖAMTC
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Der bayrische Motorradhersteller BMW warnt weltweit rund 108.000 seiner Zweirad-Kunden vor der Gefahr durch einen verdrehten Handschutz. Nach Anfrage beim österreichischen Importeur, BMW Austria, werden hierzulande knapp 2.500 Besitzer darüber informiert. Betroffen sind Maschinen der Type R1200GS, die zwischen Dezember 2002 und Oktober 2007 verkauft wurden.


Bremsen können blockieren

Bei den genannten Zweirädern sei es möglich, dass sich der Handschutz am Lenker verdreht und dadurch ungewollt auf den Bremshebel drückt, teilte BMW dem ÖAMTC auf Anfrage mit. In weiterer Folge könnten die Bremsen heiß laufen, im Extremfall sogar blockieren. Meldungen zufolge seien bisher drei Unfälle bekannt geworden, die auf diesen Mangel zurückzuführen sind.

Als mögliche Szenarien - bei denen es zum Verrutschen der Protektoren kommen könnte - nennt BMW das Verzurren der Motorräder mit Spanngurten bzw. das Berühren von Wänden.


Kein Rückruf

Nach Angaben von BMW sei keine Rückrufaktion angedacht. Die 2.500 Besitzer in Österreich werden in den nächsten Tagen direkt vom Importeur angeschrieben und über den Sachverhalt informiert. "Dem Schreiben liegen eine entsprechende Ergänzung zur Betriebsanleitung sowie entsprechende Aufkleber für die Handprotektoren bei, welche dem Fahrer laufend auf die richtige Positionierung der Handprotektoren aufmerksam machen" so der Sprecher von BMW gegenüber dem ÖAMTC.

Die Anbringung der Aufkleber wird von den Kunden selbst durchgeführt. Der Münchner Hersteller bietet den Besitzern jedoch auch die Möglichkeit, dies in einer der BMW Motorrad Vertragswerkstätten kostenlos durchführen zu lassen.

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