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Bayrisches Sport Bike K 1200 zeigt Bremsschwäche

bmw_k1200s_2007_f05 © ÖAMTC
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Aufschäumende Bremsflüssigkeit und somit reduzierte Bremsleistung sorgen für eine Rückrufaktion bei 209 BMW Motorrädern der Baureihen K 1200 S/R/R Sport aus dem Produktionszeitraum Februar 2006 bis August 2008.
Speziell bei längeren Fahrten in hohen Drehzahlbereichen in Kombination mit bis auf das Maximum befüllten Bremsflüssigkeitsausgleichsbehältern kann es unter Umständen aufgrund der verstärkten Vibrationen des Behälters zum Aufschäumen der Bremsflüssigkeit kommen, erklärt der Sprecher von BMW Austria gegenüber dem ÖAMTC. Durch das Aufschäumen kann Luft vom Ausgleichsbehälter in das Bremssystem gelangen, wodurch sich die Bremskraft am Vorderrad reduzieren kann. Die Funktion der Hinterradbremse wird allerdings nicht beeinträchtigt und so kann das Motorrad abgebremst und angehalten werden.
Bei einem kurzen Aufenthalt in der Fachwerkstätte wird der Ausgleichsbehälter für die Bremsflüssigkeit mit einem Gittereinsatz ausgerüstet. Dieser unterbindet das Aufschäumen der Bremsflüssigkeit. Die Dauer des Werkstattaufenthaltes wird seitens BMW Austria mit einer halben Stunde angegeben.

Die betroffenen Fahrzeughalter wurden bereits über den Versicherungsverband verständigt.

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