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77.160 Ford Transit müssen in die Werkstätten

ford_transit06 © ÖAMTC
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Die Ford Motor Company ruft weltweit insgesamt 77.160 Ford Transit mit Heckantrieb, die zwischen 11. Dezember 2003 und 30. April 2006 in den Montagewerken Southampton und Kocaeli (Türkei) gefertigt wurden, zur Kontrolle des Achswellenspiels in die Werkstätten zurück. In Österreich sind 553 Fahrzeuge von der Aktion betroffen.


Instabiles Fahrverhalten

Bei den genannten Fahrzeugen haben interne Untersuchungen einen möglichen Verschleiß an der Hinterachse zwischen den Achswellen und der Ausgleichkegelradachse ergeben. Dieser Mangel äußert sich durch Geräusche im Bereich der Hinterachse und verschlechterte Fahreigenschaften. "Bei starkem Verschleiß können sich die Clips der Achswellen lösen, sodass die Achswellen aus dem Gehäuse heraus wandern können. Dies hat einen Verlust der Antriebskraft sowie möglicherweise eine Instabilität des Fahrzeugs zur Folge", teilte der Sprecher von Ford Austria gegenüber dem ÖAMTC mit.

Um den Grad des Verschleißes feststellen zu können, wird bei den betroffenen Fahrzeugen im Rahmen der Rückrufaktionen das Axialspiel der Achswellen kontrolliert - bei Bedarf werden die Achswellen ausgetauscht. Weiters wird ein speziell entwickelter Halter ins Ausgleichgetriebe eingebaut, damit sich die Clips der Achswellen nicht eigenständig lösen können.


Keine Unfälle

Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben des Importeurs bisher keine bekannt geworden.

Die Aktion startet sobald alle Fahrgestellnummern bekannt sind; die betroffenen Fahrzeughalter werden rechtzeitig über den Versicherungsverband verständigt.

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