Artikel drucken
Drucken

493 Lexus müssen in die Werkstatt

lexus_is_dyn_fr © ÖAMTC
lexus_is_dyn_fr © ÖAMTC
lexus_gs450h © ÖAMTC
lexus_gs450h © ÖAMTC
lexus_rx350_stat © ÖAMTC
lexus_rx350_stat © ÖAMTC

Der in den vergangenen Tagen kommunizierte Toyota-Rückruf von knapp 1,5 Mio. Fahrzeugen weltweit ist auch für Österreich relevant: Insgesamt 493 Lexus der Modellreihen IS, GS und RX müssen zur Kontrolle des Bremssystems und der Kraftstoffzufuhr zurück in die Vertragswerkstätten. Konkret betrifft der Rückruf Fahrzeuge, die zwischen Februar 2003 und Dezember 2005 vom Band gelaufen sind.


Bremswirkung kann nachlassen

Wie der Sprecher von Toyota Österreich dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, kann bei den genannten Fahrzeugen unter gewissen Umständen - Nichtverwendung der Hersteller-Bremsflüssigkeit - die Gummimanschette des Hauptbremszylinders beschädigt und in weiterer Folge undicht werden. Ist dies der Fall, kommt es zum stetigen Verlust von geringen Mengen an Bremsflüssigkeit. Der Fahrer wird mittels Bremswarnleuchte auf den Fehler hingewiesen. Wird dieser nicht schnellstmöglich behoben, ist mit einer langsamen Reduktion der Bremswirkung zu rechnen. Ein Totalausfall der Bremsen sei ausgeschlossen, sagt der Importeur.

Als Abhilfemaßnahme wird vorsorglich die vorhandene Gummimanschette durch eine neue, verbesserte Variante ersetzt. Informationen zufolge sollen die Reparaturarbeiten innerhalb von zwei Stunden abgeschlossen sein.


Ausfall der Kraftstoffpumpe

Bei der GS-Baureihe besteht zudem die Möglichkeit, dass der Motor ohne Vorankündigung während der Fahrt abstirbt und nicht mehr gestartet werden kann. Hierbei liegt das Problem im Bereich des elektrischen Anschlusses der Kraftstoffpumpe. Der verwendete Kabelsatz sei zu unflexibel und könne mit der Zeit brechen, was zum Ausfall der Kraftstoffpumpe führe. Während eines dreistündigen Werkstattaufenthalts wird bei den betroffenen Fahrzeugen ein modifizierter Kabelsatz eingebaut.


Fahrzeughalter werden informiert

Die Rückrufaktion läuft in Österreich gerade an. Alle involvierten Kunden werden in den kommenden Tagen über den Versicherungsverband verständigt und aufgefordert, rasch eine Vertragswerkstätte aufzusuchen. Unfälle sind nach Angaben von Toyota Österreich bisher keine bekannt geworden.

Das könnte Sie auch interessieren

In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln