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Steirisches ÖAMTC-Team vertritt Österreich beim internationalen Pannenhilfe-Wettbewerb in Slowenien

Leonie Tieber und Markus Resetarits vom Stützpunkt Graz West konnten sich in der Vorausscheidung zum FIA Road Patrol Training durchsetzen

Das FIA Road Patrol Training wird jährlich gemeinsam mit ARC Europe (einem Zusammenschluss europäischer Mobilitätsclubs) und einem Partnerclub ausgerichtet, heuer vom slowenischen AMZS. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein Wettbewerb und ermöglicht den direkten Erfahrungsaustausch zwischen den Clubs auf internationaler Ebene. Um zu ermitteln, welche Pannenhelfer:innen Österreich im Contest vertreten, führte der ÖAMTC einen Vorentscheid in Wien durch. Diesmal konnten sich die steirischen Kolleg:innen Leonie Tieber und Markus Resetarits vom ÖAMTC-Stützpunkt Graz West beweisen. Die beiden werden Österreich vom 17. bis 20. Oktober 2023 beim FIA Road Patrol Training in Vransko, Slowenien vertreten.

"Die Pannenhilfe ist eine der Kerndienstleistungen des ÖAMTC und für viele unserer Mitglieder ein wichtiger Grund, beim Club zu sein. Der jährliche Wettbewerb ist ein Prüfstein für die hohe Qualität unserer mobilen Pannenhilfe und bietet außerdem Gelegenheit für fachlichen Austausch der Teams untereinander. In der Vorausscheidung haben alle Kolleg:innen beeindruckendes Wissen und Können mitgebracht und sind mit großem Engagement und Freude an die Aufgaben herangegangen," so ÖAMTC Direktor Oliver Schmerold.

Sechs Teams, enges Rennen – es galt realitätsbezogene Pannenfälle zu lösen
 

Beim Qualifying für das FIA Road Patrol Training traten vergangene Woche in Wien insgesamt sechs Teams mit jeweils zwei Pannenfahrer:innen aus den ÖAMTC-Landesvereinen Wien, Niederösterreich und Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg gegeneinander an. "Die Aufgabenstellung war vielfältig. Unsere Techniker:innen mussten ihr Können in verschiedenen Mobilitätsbereichen unter Beweis stellen“, erklärt Herbert Zwanzinger, Leiter des technischen Qualitätsmanagements. So waren neben Pannen an Autos mit Verbrennungsmotor, Elektro- und Hybridantrieb auch welche an Fahrrädern und Motorrädern zu lösen. Der ÖAMTC testet alternative Antriebsformen auch im Bereich der Pannenfahrzeugflotte. Unsere Gewinner:innen Leonie Tieber und Markus Resetarits absolvierten den Bewerb etwa mit einem Auto mit Wasserstoffantrieb. Neben technischen Kompetenzen stand auch die Betreuung der Mitglieder sowie spezifisches Fachwissen im Fokus. "Wir freuen uns auf das Finale in Slowenien. Die Latte für unser Team aus der Steiermark liegt hoch: In den vergangenen Jahren konnten sich die ÖAMTC-Teams schon öfters Stockerlplätze holen", freut sich Zwanzinger.

Über die ÖAMTC-Pannenhilfe
 

Allein im vergangenen Jahr 2022 verzeichnete die mobile Pannenhilfe des Mobilitätsclubs 662.677 Einsätze in ganz Österreich. Unsere Kolleg:innen im Mobilen Pannendienst suchen übrigens Unterstützung für die Teams in ganz Österreich. Mehr Infos im ÖAMTC-Karriereportal: www.oeamtc.at/karriere-portal