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ÖAMTC: Wie viel Gift ist im Lenkrad?

Der Club hat sechs Lenkräder auf Schadstoffe getestet

Wien (OTS) - Bei jeder Autofahrt hat man es in der Hand, manchmal sogar stundenlang – das Lenkrad. "Es ist daher besonders wichtig, dass dieses Bauteil keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthält", führt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang aus. Daher hat der Club sechs Lenkräder fünf gängiger Fahrzeugmodelle genau unter die Lupe genommen und auf Schadstoffe untersucht. Dabei waren der Dacia Sandero als günstiger Neuwagen (Kunststofflenkrad), der VW Golf als in Deutschland meistverkaufter Neuwagen (Kunststoff- und Lederlenkrad), sowie sehr verkaufsstarke Modelle aus Asien (Toyota Yaris, Kunststofflenkrad), Lateinamerika (Ford EcoSport, Lederlenkrad) und Indien (Maruti Suzuki Eeco, Kunststofflenkrad). "Die Modelle waren so gewählt, dass auch überprüft werden konnte, ob international möglicherweise andere Maßstäbe angesetzt werden", berichtet Lang.

Das Ergebnis war äußerst positiv. "Keines der getesteten Lenkräder – egal, ob Kunststoff oder Leder – überschreitet die geltenden Grenzwerte", berichtet der ÖAMTC-Cheftechniker. "Viele der getesteten Parameter liegen sogar unter der Nachweisgrenze." Da das Lenkrad durch Schweiß, Handcreme, Fette und Reinigungsmitteln starken Belastungen ausgesetzt wird, wurden insgesamt, je nachdem ob es sich um ein Kunststoff- oder Lederlenkrad handelt, bis zu 39 unterschiedliche Stoffe, wie z.B. PAK, Azofarbstoffe, Flammschutzmittel, je Lenkrad untersucht. "Die stichprobenartige Überprüfung hat aufgezeigt, dass sich sowohl in Kunststoff- als auch Lederlenkrädern keine gesundheitsschädlichen Überraschungen für Fahrzeuglenker verstecken", lautet das abschließende Fazit des ÖAMTC-Cheftechnikers.

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