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Im Winter öfters mit dem Auto in die Waschstraße

Lackschäden und Strafen vorbeugen – Verkehrssicherheit erhöhen  

Das trübe Winterwetter sorgt auch für verschmutzte Fahrzeuge. "Das ist nicht nur unschön, sondern kann dem Auto schaden und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Sporadische Katzenwäsche ist zu wenig – unser Auto braucht gerade jetzt regelmäßig die Rundumpflege einer Waschstraße", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Eingetrockneter Schmutz und Streusalz können unliebsame Spuren am Fahrzeug hinterlassen. Entstehen Lackschäden oder Rost, können Wertverluste und vermehrte Reparaturkosten die Folge sein. Aber es geht auch darum, zu sehen und gesehen zu werden und damit um die Verkehrssicherheit, weiß der ÖAMTC-Experte: "Alle Leuchten müssen genauso wie die Kennzeichentafeln laut Kraftfahrgesetz frei von Schnee und Verschmutzungen sein. Der Fahrer muss freie Sicht durch alle Scheiben und Rückspiegel haben." Anderenfalls sind im Extremfall Strafen bis 5.000 Euro möglich.

Der Clubtechniker fasst zusammen, was es bei der Autowäsche im Winter zu beachten gibt:

  • Waschstraße statt Handwäsche: Bei Minusgraden sollte man für die Autoreinigung eine Waschstraße oder geschlossene Waschbox vorziehen. Durch das beheizte Wasser und das abschließende Trockenblasen besteht weniger Gefahr, dass Wasserrückstände in Türen, Tankdeckel oder Kofferraumklappe festfrieren.
  • Dichtungen pflegen: Die Türdichtungen sollten vor dem Winter einmalig mit geeigneten Gummipflegeprodukten behandelt werden. So bleiben die Dichtungen geschmeidig, halten dicht und frieren nicht fest.
  • Vorreinigung: Vor der Einfahrt in die Waschstraße/-box empfiehlt es sich, die gröbsten Verschmutzungen mit einem Hochdruckreiniger zu entfernen. Bei manchen Anbietern gehört das zum Service. Anderenfalls können die Bürsten mit dem eingetrockneten Schmutz den Lack zerkratzen.
  • Hinweise der Waschanlage beachten: Rückspiegel nach Möglichkeit einklappen und fragile Antennen nötigenfalls abmontieren, um sich mögliche Beschädigungen durch die Anlage zu ersparen.
  • Unterboden nicht vergessen: "Nicht beim Aufpreis für die Unterbodenwäsche sparen", rät der ÖAMTC-Techniker. Auch wenn man den Unterboden nicht sieht – dort halten sich Schmutz und Salz besonders hartnäckig. Wer oft auf salznassen Straßen unterwegs ist, sollte die Unterbodenreinigung regelmäßig wählen. Das beugt Rost am Unterboden und Fahrwerksteilen vor.
  • Lack konservieren: Das Auftragen von Konservierungsmitteln wie Autowachs ist wichtig, damit der Lack besser gegen Schmutz, aggressiven Vogelkot und Salz geschützt ist. Idealerweise sollten Wachs oder Politur im Herbst und im Frühjahr aufgetragen werden. Das Heißwachsprogramm in der Waschstraße dagegen ist zwar bequem, kann aber sogar kontraproduktiv sein: Wenn der Lack vorher nicht überall penibel sauber ist, schließt das Wachs vorhandene Schmutzreste ein.
  • Vorsicht bei der Ausfahrt aus der Waschstraße: Durch Wasserrückstände auf der Bremsscheibe kann die Bremswirkung gemindert werden – ein kurzer Tritt auf die Bremse an geeigneter Stelle und der Wasserfilm ist weg.

Weitere Technik-Tipps der ÖAMTC-Experten unter www.oeamtc.at/thema/techniktipps.

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
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Autowäsche © ÖAMTC/Gurtner Autowäsche © ÖAMTC/Gurtner
Auto in der Waschstraße ©  ÖAMTC Auto in der Waschstraße © ÖAMTC
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