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Hund und Halter müssen im Dunkeln gut sichtbar sein

Außerdem Rücksichtnahme von Besitzern und funktionierende Kommandos wichtig

Im Herbst und Winter finden die täglichen Gassigänge häufig auch bei Dämmerung und Dunkelheit statt. Anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober macht der Mobilitätsclub auf die Sicherheit von Hunden und ihren Haltern im Straßenverkehr aufmerksam. "Besonders in der dunklen Jahreshälfte sind Hunde und ihre Begleiter aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse einer größeren Unfallgefahr ausgesetzt und können gleichzeitig bei mangelnder Vorkehrung zur Gefahr für andere werden", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Hunde werden am besten mit reflektierenden oder durch LED leuchtenden Halsbändern oder auch mit einer speziellen Warnweste ausgestattet, auch Leinen sind idealerweise reflektierend bzw. leuchtend. "Genauso sollten Herrchen bzw. Frauchen darauf achten, dass sie selbst gut und frühzeitig erkannt werden. Besonders hilfreich sind dabei ebenfalls Reflektoren an der Kleidung", merkt die Expertin an. "Zu bevorzugen sind auch stets beleuchtete Wege."

Kurze Leine und verlässliche Rückrufe wichtig – Hundehaftpflicht ratsam

Genauso wichtig wie das Sichtbarmachen ist die Rücksichtnahme der Hundebesitzer auf andere Verkehrsteilnehmer. "Auch, um sich und andere vor Problemen zu bewahren, sollte man seinen Hund besonders auf Geh- und Radwegen stets an einer kurzen Leine führen", rät Seidenberger. Eine dünne Lauf- bzw. Ausziehleine wird besonders im Dunkeln nicht gesehen und kann vor allem bei Radfahrern zu schlimmen Stürzen führen. "Lässt man den Hund auf erlaubten Abschnitten frei laufen, ist es wichtig, dass die Mensch-Hund-Kommunikation gut trainiert ist und der Hund auf Kommandos zeitnah und richtig reagiert. Freilaufende Hunde können anderenfalls zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden – wenn sie beispielsweise zwischen parkenden Autos plötzlich hervorlaufen", sagt die ÖAMTC-Expertin. Wer mit seinem Hund im Auto unterwegs ist: Nach dem Einparken und Türeöffnen sollte der Hund nicht unkontrolliert rausspringen – der Hundebesitzer sollte für ein "geordnetes" Aussteigen, gehsteigseitig und an der Leine, sorgen – um plötzliche Ausweichmanöver zu vermeiden.

Grundsätzlich hat für den Schadensfall eine Hundehaftpflichtversicherung einzustehen. Ist man nicht im Besitz einer solchen, drohen hohe Schadenersatzforderungen auf eigene Kosten. Daher sollte im Eigeninteresse eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. In einigen Bundesländern Österreichs wie z. B. Wien ist sie verpflichtend. Es empfiehlt sich eine Nachfrage bei der meist ohnehin vorhandenen Haushaltsversicherung, ob Schäden durch Hunde eingeschlossen sind.

Für Hundehalter sind reflektierende Klackbänder für Arme und Beine sowie Warnwesten an den Stützpunkten des Mobilitätsclubs erhältlich – Infos zum nächst gelegenen Stützpunkt unter: www.oeamtc.at/standorte.

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
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