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"Hauptsache, es fährt": ÖAMTC-Umfrage zu 30 Jahren Autofahren (+ Foto)

Fahrzeuge und Lenkerverhalten haben sich massiv verändert

Wien (OTS) - Im Oktober 1987 hat der ÖAMTC in Teesdorf das erste Fahrsicherheitszentrum Österreichs eröffnet. Im gleichen Jahr verunglückten in Österreich 1.469 Personen im Straßenverkehr. Moderne Fahrzeuge, verkehrspolitische Maßnahmen und Fahrsicherheitstrainings haben dazu beigetragen, dass die Zahl der Todesopfer seither um 70 Prozent gesunken ist. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der ÖAMTC Fahrtechnik hat der Club 1.000 Führerscheinbesitzer über 50 Jahre gefragt, was sich aus ihrer Sicht in den vergangenen Jahrzehnten rund um das Thema Auto getan hat. Die Ergebnisse zeigen: Während für die Befragten beim Kauf des ersten Autos eher der Grundsatz galt "Hauptsache, es fährt", legt man heute deutlich mehr Wert auf Sicherheitsausstattung, Komfort und Assistenzsysteme. ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold: "Mit unseren Fahrtechniktrainings leisten wir einen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit, indem wir Lenkern zeigen, wie Assistenzsysteme funktionieren und wie man kritische Situationen erkennen und vermeiden sowie in Extremsituationen reagieren kann."

Der Club hat außerdem nachgefragt, welche Neuerungen die Teilnehmer der Umfrage in den vergangenen 30 Jahren beschäftigt haben. Knapp drei Viertel der Befragten (71 Prozent) nannten die Gurtpflicht gefolgt von der Einführung des Anti-Blockier-Systems (62 Prozent), des Airbags (61 Prozent) und der Kindersitzpflicht (57 Prozent). Verändert hat sich auch das Informationsverhalten vor einem Autokauf. "Nach wie vor informiert man sich am häufigsten beim Händler, gefolgt von Fachbetrieben und dem Internet. Freunde und Bekannte werden hingegen nicht mehr so oft um Rat gefragt wie früher", so Schmerold.

Fahrtechnik-Empfehlungen technologiebedingt um 180 Grad geändert

In den vergangenen 30 Jahren hat es große technologische Fortschritte gegeben, die für das Fahrverhalten einen enormen Unterschied machen – angefangen beim Anti-Blockier-System über das Elektronische Stabilitätsprogramm bis hin zu Abstandssensoren und Spurhalteassistenten. Die neue Technik führte auch dazu, dass Empfehlungen der Fahrtechnik-Experten um 180 Grad geändert werden mussten. Hans Danzinger war von Beginn an als Instruktor dabei und machte diese Entwicklung mit: " Beispielsweise durfte man bei Aquaplaning früher nicht auf die Bremse steigen, um nicht ins Schleudern zu kommen. Dann kamen ABS und elektronische Stabilitätshilfen. Jetzt kann man im Notfall auch bei Aquaplaning voll auf die Bremse treten und das Lenkrad festhalten – den Rest erledigt das Auto."

Training für mehr Verkehrssicherheit

Insgesamt haben bisher 2,2 Millionen Teilnehmer ein Training der ÖAMTC Fahrtechnik absolviert. Davon waren 560.000 junge Lenker, die ihr Training im Rahmen der Mehrphasenausbildung absolviert haben. Und die wirkt: Seit Einführung der Mehrphase 2003 ist die Zahl der tödlich verunglückten jungen Pkw-Lenker um 71 Prozent gesunken. Zusätzlich zu den Trainings in den Zentren haben bisher über 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche an den Verkehrserziehungsprogrammen des Clubs teilgenommen.

Aviso an die Redaktionen: Bildcredit: APA-Fotoservice/ÖAMTC/Tanzer Bildmaterial ist unter http://www.apa-fotoservice.at/galerie/11230 abrufbar.

Rückfragehinweis:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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