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Auto für den Winter wappnen – gegen Kälte, für Sicherheit

Aktion "WinterFit" gratis an allen Stützpunkten – was man selbst noch tun sollte

Um für die erste Kältewelle des Winters gerüstet zu sein, sollte man sich als Lenker schon jetzt um die notwendigen Schritte kümmern. "Unvorbereitet drohen gefrorenes Kühl- oder Scheibenwasser, eine streikende Batterie oder im schlimmsten Fall ein Unfall auf glatten Straßen mit Sommerreifen. Auch wer bei düsteren Lichtverhältnissen mit defekter Beleuchtung unterwegs ist, geht ein hohes Sicherheitsrisiko ein", weiß ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Wer rechtzeitig vorsorgt, fährt sicherer." Darum bietet der Mobilitätsclub an allen Stützpunkten österreichweit die WinterFit-Überprüfung an – exklusiv und gratis für Mitglieder. Dabei untersuchen die Techniker alle relevanten Baugruppen und prüfen die Wintertauglichkeit des Autos. Nähere Infos und Terminvereinbarung unter www.oeamtc.at/winterfit.

Welche Schritte man selber erledigen sollte bzw. was es zu wissen gilt:

  • Scheinwerfer: "Gute Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt im Winter. Eine Funktionskontrolle der Beleuchtung ist extrem wichtig. Außerdem müssen die Leuchten richtig eingestellt und frei von Schmutz sein", erklärt Kerbl.
  • Bereifung: Für Pkw gilt vom 1. November bis 15. April des Folgejahres eine witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht. Bei Schneefahrbahn, Schneematsch oder Eis müssen an allen Rädern Winterreifen angebracht sein. Als Winterreifen werden gesetzlich solche anerkannt, die mit den Bezeichnungen 'M+S', 'M.S.' oder 'M & S' gekennzeichnet sind und mindestens vier Millimeter, bei Diagonalreifen fünf Millimeter, Profiltiefe aufweisen. Doch auch außerhalb dieses Zeitraums ist die Verwendung von Winterreifen bei winterlichen Verhältnissen ein Muss. Schon ab einer Temperatur von fünf Grad plus weisen Winterrreifen aufgrund ihrer speziellen Gummimischung bessere Fahreigenschaften auf als Sommerreifen.
  • Frostschutz: Scheibenwischer- und Kühlflüssigkeit brauchen unbedingt Frostschutz – am besten bis - 25 Grad. Ab der Null-Grad-Grenze beginnen alle Flüssigkeiten im Auto, die auf Wasser basieren und keinen Frostschutz haben, zu gefrieren. "Kühler und Kühlschläuche können bei Vereisung sogar platzen", warnt der ÖAMTC-Experte.
  • Dichtungen: Tür- und Kofferraumdichtungen müssen mit entsprechenden Pflegemitteln behandelt werden, um ein Festfrieren zu vermeiden. "So kann man die Türen auch im Winter problemlos öffnen und verlängert zudem die Lebensdauer der Dichtungen", erklärt Kerbl.
  • Winterausrüstung: Eiskratzer, Besen, Mikrofasertuch (zum Abwischen der Scheibeninnenseite) und eine Klapp-Schaufel dürfen im Auto nicht fehlen. Ein "Start-Booster" hilft bei einer streikenden Batterie und kann außerdem für das Laden von Laptop und Handy verwendet werden. Auch eine warme Wolldecke für den Notfall ist empfehlenswert. Und wer in höhere Lagen fährt, hat lieber Schneeketten parat.
  • Batterie: Wenn es draußen kalt ist, wird die Autobatterie durch die niedrigeren Temperaturen stärker beansprucht. "Insbesondere Kurzstreckenfahrer sollten regelmäßig längere Fahrten einplanen, um eine ausreichende Ladung zu gewährleisten", sagt der ÖAMTC-Techniker. "Außerdem hilft es beim Starten, möglichst wenig Stromverbraucher einzuschalten, um die Batterie zu schonen."

Rückfragehinweis:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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