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ÖAMTC-Pannenhilfe im Jahr 2021 mit rund 673.900 Einsätzen

Mehr Inlandsmobilität, kaum Lockdown-Auswirkungen.

Panneneinsatz im Winter © Markus Kocher
Panneneinsatz im Winter © Markus Kocher

673.900 Einsätze verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe im Jahr 2021 in ganz Österreich. Das entspricht rund 1.846 Einsätzen täglich - um sechs Prozent mehr als im Jahr 2020. 

Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe

"Nach einem Corona-bedingt reduzierten Verkehrsaufkommen im ersten Pandemiejahr zeigen unsere Einsatzzahlen für 2021 mehr Mobilität im Inland - so waren die Lockdowns im Mobilitätsverhalten der Menschen aus Sicht der Pannenhilfe im Vorjahr fast nicht zu spüren, ein verändertes Reiseverhalten mit mehr Auto- und Inlandsurlauben statt Flug- und Fernreisen führte über die Sommermonate zu einem Einsatzplus. Und auch im Winter waren unsere Gelben Engel stark gefordert."

Jänner mit 65.000 Einsätzen stärkster Monat

Das zeigt sich auch im Monatsvergleich: Die meisten Einsätze in Österreich absolvierte die Pannenhilfe des Mobilitätsclubs im Jänner (65.000 Einsätze) vor Dezember (63.400) und Juli (61.600). Die wenigsten Einsätze wurden im April (46.300) registriert. Der einsatzreichste Tag des Jahres 2021 war der 11. Jänner mit 4.632 Einsätzen. Wenn die Panne vor Ort nicht behoben werden konnte, kam der ÖAMTC-Abschleppdienst zum Einsatz - das war im Vorjahr österreichweit rund 233.300-mal der Fall, ein Plus von fast 13 Prozent im Vergleich zu 2020.

Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe 2021 österreichweit

Bundesland Anzahl* Tagesschnitt
Wien 160.500 440
Niederösterreich 128.700 353
Oberösterreich 107.800 295
Steiermark 86.900 238
Tirol 58.000 159
Kärnten 51.800 142
Salzburg 38.900 107
Vorarlberg 21.600 59
Burgenland 19.700 54
Österreich 673.900 1.846
* Summe der Pannenhilfe-Einsätze von 1. Jänner bis 31. Dezember, gerundet

Ein Drittel aller Panneneinsätze wegen Batterie

Rund 35 Prozent aller Einsätze 2021 entfielen auf schwache, leere oder defekte Batterien. Ungefähr acht Prozent der Pannen ereigneten sich aufgrund von Schwierigkeiten mit den Reifen, etwa 7,5 Prozent durch Probleme mit dem Starter oder der Lichtmaschine. In rund fünf Prozent der Fälle mussten irrtümlich versperrte Autotüren geöffnet werden.

Der Mobilitätsclub legt bei allen Einsätzen höchsten Wert auf den Schutz von Mitarbeitern und Mitgliedern.

Gerhard Samek:

"Unsere Gelben Engel sind mit Mund-Nasen-Schutz unterwegs und haben Einweghandschuhe, Schutzbrille, Handwasch- und Desinfektionsmittel an Bord und halten selbstverständlich den Mindestabstand ein."

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