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ÖAMTC-Pannenhilfe: Ein heißer Sommer geht zu Ende

183.500 Einsätze von Anfang Juni bis Ende August.

Der Sommer 2019 war mit mehreren Hitzewellen einer der heißesten seit Beginn der Messungen. Die teils extremen Temperaturen – mancherorts wurden bis zu 40 Grad erreicht – hielten die Einsatzkräfte auf Trab. So auch die ÖAMTC-Pannenhilfe, die von 1. Juni bis 31. August zu rund 183.500 Einsätzen in ganz Österreich ausrücken musste – um sechs Prozent mehr als 2018. "Im Schnitt hatten wir im Sommer über 2.000 Einsätze pro Tag", berichtet Harald Mlinarik von der ÖAMTC-Pannenhilfe. "Besonders heiß her ging es am 3. Juni 2019, als wir sogar mehr als 2.300 Einsätze zu bewältigen hatten."

Rekordmonat für die Abschleppfahrer

Weitere Höhepunkte im Einsatzjahr 2017 waren der Dezember (rund 66.200 Einsätze), der August (60.800) sowie der Juli (59.000). Das restliche Jahr verlief für die ÖAMTC-Pannenhilfe relativ ausgeglichen – besonders im Osten gab es wetterbedingt kaum außerordentliche Einsatzspitzen.

Der ÖAMTC-Abschleppdienst kam im vergangenen Jahr 238.500-mal zum Einsatz. Der Rekordmonat für die Abschleppfahrer war im Gegensatz zur Pannenhilfe allerdings im Sommer: Im August gab es rund 23.500 Einsätze, im Jänner waren es 22.700.

Batterien als häufigste Pannenursache

 Die höchsten Einsatzzahlen waren auch im Sommer 2019 wieder in Wien zu verzeichnen: Über 38.600-mal wurde Pannenhilfe geleistet, fast 14.150-mal musste der Abschleppdienst des Mobilitätsclubs ausrücken. Die österreichweiten Einsatzzahlen (1. Juni bis 31. August 2019) im Überblick:

Bundesland Pannenhilfe Abschleppungen
Wien 38.622 14.148
Niederösterreich 35.410 9.550
Oberösterreich 28.790 11.790
Steiermark 24.818 9.060
Tirol 17.200 8.867
Kärnten 15.289 7.141
Salzburg 11.583 5.163
Vorarlberg 5.905 3.304
Burgenland 5.921 2.111
GESAMT 183.538 71.134

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Batterien im Sommer wie im Winter gefordert

Meist wurden die ÖAMTC-Pannenfahrer zu Routine-Einsätzen gerufen: Starthilfe geben, Batterien auswechseln, irrtümlich verschlossene Autos öffnen – oftmals auch um Kinder oder Tiere zu retten – falsche Tankfüllungen absaugen etc. Ungefähr jeder dritte Einsatz hatte mit Batterieproblemen zu tun. Mlinarik erklärt: "Es hält sich ja nach wie vor der Irrglaube, Batterien würden nur im Winter leiden. Dabei belasten längere Perioden mit Temperaturen über 30 Grad die Batterie ebenso stark wie große Kälte."

In der Reisezeit kommt es erfahrungsgemäß auch vermehrt zu Hilferufen auf den Transitstrecken – besonders an den Wochenenden. Auf den Autobahnen kollabierten zahlreiche Fahrzeuge im Stop-and-Go Verkehr. "Viele Menschen ließen auch im Stau die Lüftung durchgehend laufen, das Licht brennen und das Radio spielen. Für ältere Batterien ist das häufig zu viel", erklärt Mlinarik abschließend.

ÖAMTC Smart Connect

Ganz neu in der Servicepalette des Mobilitätsclubs ist Smart Connect: Dabei wird das Fahrzeug mit Hilfe eines Connectors mit dem ÖAMTC verbunden. Falls es im Fahrzeug eine Fehlermeldung gibt, z.B. bei Problemen mit der Batterie, wird eine Warnung direkt an die App des Mitgliedes sowie auch an den Helpdesk geschickt, wo Techniker die Analyse und erste Diagnose übernehmen. Weitere Infos zur Funktionsweise, zu den Kosten etc. findet man unter: www.oeamtc.at/smartconnect.