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Schulgasse wird auf Höhe des Schubertparks für Kfz-Verkehr unterbrochen

Club hinterfragt Sinnhaftigkeit und kritisiert Zeitpunkt des Baustart

Baustellenschild © ÖAMTC
Baustellenschild © ÖAMTC

Am 9. Juli startete der Umbau der Schulgasse auf Höhe des Schubertparks zur Fußgängerzone. Damit wird ein Durchfahren dieser im Bezirk wichtigen Längsverbindung zum/vom Gürtel für den Kfz-Verkehr nicht mehr möglich sein. Radfahrer werden die Fußgängerzone zwar durchfahren dürfen, allerdings nur in Schrittgeschwindigkeit. Laut Stadt Wien sind die Gründe für die Änderung eine Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität. "Die Argumente der Stadt Wien überzeugen nicht. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden bereits in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen durchgeführt – die Errichtung eines Schutzweges, eine Fahrbahnanhebung sowie die Verordnung einer 30 km/h-Beschränkung. Es gab seither auch keine Probleme hinsichtlich einer Unfallhäufung. Und bezüglich Aufenthaltsqualität lädt bereits jetzt der Schubertpark direkt gegenüber der Schule zum Verweilen ein", so Experte Nikolaus Authried. Es werden durch die Maßnahmen Umwegfahrten für Anrainer und eine Verlagerung des Verkehrs in die Währinger Straße befürchtet.

Zeitpunkt für Baustart schlecht gewählt

Abgesehen von der inhaltlichen Kritik ist vor allem der Zeitpunkt für den Baustart suboptimal gewählt: "Die Durchfahrt der Schulgasse genau dann zu blockieren, wenn die Parallelverbindungen Währinger Straße und Gentzgasse ebenfalls baustellenbedingt nur eingeschränkt für den Verkehr zur Verfügung stehen, ist nicht nachvollziehbar, auch wenn bereits Schulferien sind. Das vorliegende Projekt zeigt einmal mehr, dass die Stadt Wien nach wie vor den Kfz-Verkehr bewusst behindern möchte", so Authried abschließend.

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