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Parkpickerl in Simmering

Einführung am 5. November 2018

parkpickerl.jpg © ÖAMTC
Parkpickerl © ÖAMTC

Am 5. November 2018 startet die Parkraumbewirtschaftung im Zentrum des 11. Bezirks.

Gültigkeit: Mo-Fr 9-19 Uhr, maximale Parkdauer 3 Stunden

Genauer Geltungsbereich fixiert
Bei der Befragung zum Parkpickerl hatte sich eine Mehrheit der Bevölkerung für die Parkraumbewirtschaftung in der Zone A ausgesprochen. Nun wird diese Zone umgesetzt.

Zone A
Die Zone umfasst das Zentrum von Simmering, inklusive aller U-Bahn-Stationen und deren Umfeld.
Hier zum Plan Zone A

Die Grenze der Zone A verläuft entlang folgender Gebiete
Im Osten und Norden entlang der Bezirksgrenze zum 3. Bezirk
Im Westen ab Erdbergstraße ONr. 234 entlang dem Straßenverlauf Guglgasse - Otto-Herschmann-Gasse - Eyzinggasse - Nussbaumallee - Haidestraße - Lautenschlägergasse - Lindenbauergasse - Holzergasse - Unter der Kirche - Lindenbauergasse - Florian-Hedorfer-Straße - Simmeringer Hauptstraße - Gattergasse - Am Kanal - Hasenleitengasse - Schemmerlstraße bis ONr. 64 und in Richtung Südosten bis Bezirksgrenze zum 10. Bezirk (Ostbahn). Im Südosten ab Gadnergasse ONr. 63 Richtung stadteinwärts entlang der Bezirksgrenze zum 10. Bezirk

Enkplatz und Furygasse: Kurzparken wird geprüft
Im Bereich der Geschäftsstraße Simmeringer Hauptstraße gilt weiterhin die bereits bestehende Kurzparkdauer von 1,5 Stunden. Eine derartige Regelung wird auch für die Straßenzüge Enkplatz 1-3 und 6-7 sowie für die Fuhrygasse ONr. 2 und gegenüber ONr. 2 überprüft.

ÖAMTC befürwortet Beteiligung der Bürger

“Wir befürworten die Beteiligung der Bürger. Aus eigenen Umfragen wissen wir, dass die Betroffenen beim Thema Parken eingebunden werden möchten”, erklärt Jurist Nikolaus Authried. Döbling, Hietzing und jetzt auch Simmering gehen hier mit gutem Beispiel voran.

In Währing und Favoriten hat man diese Entscheidung über die Köpfe der Bewohner hinweg getroffen. Besonders positiv sieht man die detaillierte Art der Befragung zu drei definierten Zonen. Diese Herangehensweise ermöglicht eine maßgeschneiderte Lösung für den Bezirk.

Es braucht eine ganzheitliche Lösung für die Stadt

Ebenso begrüßt wird die Frage nach der Zufriedenheit mit dem Wiener System der Parkraumbewirtschaftung. “Derzeit gibt es eine große Unzufriedenheit mit dem starren System, das nach und nach in den Bezirken eingeführt wird und das das Parkraumproblem nur verschiebt. Es braucht eine ganzheitliche Lösung für die Stadt, bei der Parkdauer und Preise je nach Parkplatznot variieren – wie etwa in Graz, München oder Berlin”, so Authried. Bereits 2012 wurde ein solches Modell vorgestellt.

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