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Dienstag, 26.Mai 2026

Tiroler ÖAMTC-Team vertritt Österreich

Daniel Obererlacher und Alexander Unterberger vom Stützpunkt Nussdorf-Debant.

Der internationale Pannenhilfe-Wettbewerb "FIA Road Patrol Training for Excellence" wird jährlich von ARC Europe (einem Zusammenschluss europäischer Mobilitätsclubs) und einem der Partnerclubs ausgerichtet – heuer vom deutschen ADAC. Die Veranstaltung ist weit mehr als "nur" ein Wettbewerb und ermöglicht den direkten Erfahrungsaustausch zwischen den Clubs auf internationaler Ebene, mit dem erklärten Ziel: Die Qualität von Pannenhilfeleistungen europaweit auf ein einheitlich hohes Serviceniveau zu heben.

Um zu ermitteln, welche Pannenhelfer:innen Österreich im heurigen Contest vertreten, führte der ÖAMTC in Wien einen Vorentscheid durch. Diesmal konnten sich die Tiroler Kollegen Daniel Obererlacher und Alexander Unterberger vom ÖAMTC-Stützpunkt Nussdorf-Debant durchsetzen. Die beiden Pannenhilfe-Profis werden Österreich von 13. bis 16. Oktober 2026 beim "Road Patrol Training" der FIA im bayerischen Penzing vertreten.

"Die Pannenhilfe gehört zu den Kerndienstleistungen des ÖAMTC und ist für viele Mitglieder ein wichtiger Grund, beim Club zu sein. Das jährliche Road Patrol Training der FIA ist ein Prüfstein für die hohe Qualität unserer mobilen Pannenhilfe und bietet zudem die Gelegenheit für fachlichen Austausch auf internationaler Ebene", so ÖAMTC Direktor Ernst Kloboucnik. "Auch im heurigen Österreich-Vorentscheid haben alle Kolleg:innen beeindruckendes Wissen und Können unter Beweis gestellt und sind wieder mit großem Geschick an die Aufgaben herangegangen."

Sieben Teams, enges Rennen – und viele knifflige Pannenfälle, die es zu lösen galt

Beim Qualifying für das internationale Finale traten vergangene Woche insgesamt sieben Teams à zwei Pannenfahrer:innen aus allen ÖAMTC-Landesvereinen gegeneinander an. "Die gestellten Aufgaben waren vielfältig und zum Teil wirklich knifflig. Unsere Techniker:innen mussten in unterschiedlichen Mobilitätsbereichen zeigen, was sie können", erklärt Harald Ehringfeld, stv. Leiter Qualitätsmanagement, Qualifikation und Ausstattung beim ÖAMTC. So waren neben Pannen an Autos mit Verbrennungsmotor, Elektro- und Mildhybridantrieb auch solche an Fahrrädern und Anhängern zu lösen.

Um die Pannenfälle in der vorgegebenen Zeit bewältigen zu können, war technisches Know-how genauso wichtig wie gutes Teamwork, Kreativität und der nötige Weitblick. Zudem standen auch Themen wie Mitgliederbetreuung und spezifisches Fachwissen im Fokus. Für zusätzliche Abwechslung im Vorentscheid sorgte eine Spezialaufgabe, die von der "Lehrwerkstatt" des ÖAMTC ausgearbeitet wurde: Das "blinde" Erkennen von mobilitätsbezogenen Bauteilen in einer Mystery Box erforderte viel Erfahrung und höchste Konzentration.

"Wir freuen uns schon auf das internationale Finale in Deutschland. Die Latte für unser Team aus Tirol liegt hoch: In den vergangenen Jahren haben die ÖAMTC-Teams nämlich schon öfters Stockerlplätze errungen – im Jahr 2023 gelang unserem damaligen ÖAMTC-Duo aus der Steiermark sogar der Sieg beim großen Finale in Slowenien", erinnert sich Ehringfeld mit Stolz zurück.

Über die ÖAMTC-Pannenhilfe

Allein im vergangenen Jahr 2025 verzeichnete die mobile Pannenhilfe des Mobilitätsclubs mehr als 700.000 Einsätze in ganz Österreich. Der ÖAMTC testet übrigens auch im Bereich der Pannenfahrzeugflotte alternative Antriebsformen.

Unsere Kolleg:innen im mobilen Pannendienst suchen immer wieder Unterstützung für die Teams in ganz Österreich. Mehr Infos im ÖAMTC-Karriereportal