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S7: Baustart verzögert sich neuerlich

Die Unendliche Geschichte rund um die Fürstenfelder Straße (S7) ist um ein Kapitel reicher: Der Verwaltungsgerichtshof hat den Wasserrechtsbescheid gekippt, der Baustart verschiebt sich um Monate.

Baustelle Schild © ÖAMTC
Baustelle Schild © ÖAMTC

Noch Anfang April stand im Bauprogramm 2017 der Asfinag die Errichtung des Westteils der S7 von Riegersdorf bis Dobersdorf. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen, in den nächsten Wochen sollten die Baustraßen eingerichtet werden. Doch nach einem dreijährigem Verfahren hat der Verwaltungsgerichtshof Donnerstagabend einer Revision gegen den Wasserrechtsbescheid stattgegeben.

Die Asfinag hat angekündigt, am Projekt festzuhalten. Zunächst muss sie beim Bundesverwaltungsgericht noch einmal einen Wasserrechtsbescheid beantragen. Ein Verfahren, das zwischen sechs bis zwölf Monate dauert. Sollte es im Jahr 2018 grünes Licht für den S7-Bau geben, könnte sie 2023 fertiggestellt sein.

Allerdings wird mit neuerlichen Einsprüchen der Gegner gerechnet, womit sich das Projekt nicht nur noch weiter verzögern wird, sondern auch Mehrkosten in Millionenhöhe verursachen wird, so die Einschätzung der Asfinag.

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