A9: Großbaustelle zwischen Mautern und Traboch
Vier Bauphasen bis 2029.
Knapp zehn Kilometer der A9 (Pyhrn Autobahn) werden in den kommenden Jahren instand gesetzt. Das Großprojekt umfasst die Sanierung von rund 200.000 Quadratmeter Fahrbahn und 28 Brücken.
Aufgrund des Umfangs dieses Projekts werden die Arbeiten in vier Phasen abgewickelt, wodurch die Baustellenlänge pro Jahr zwischen zwei und maximal fünf Kilometer beträgt.
Alle Bauphasen wurden so geplant, dass im Sommer aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens immer zwei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen.
Erste Bauphase bis Oktober
Die erste Bauphase betrifft knapp zwei Kilometer südlich der Anschlussstelle Mautern bis kurz vor der Raststation Kammern. Bis Ende Juni wird die Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz saniert, für den Verkehr steht auf der Richtungsfahrbahn Süden/Spielfeld je ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung.
Von Ende Juni bis Anfang September verlagern sich die Bauarbeiten auf die Richtungsfahrbahn Süden/Spielfeld, die halbseitig saniert wird. Dadurch ist auch ausreichend Platz, um für den Verkehr je zwei Fahrstreifen pro Richtung befahrbar zu halten. Im Anschluss wird der Verkehr wieder im einspurigen Gegenverkehr auf der bereits erneuerte Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz geführt, um die Arbeiten Richtung Süden fertigstellen und diese erste Bauphase bis Ende Oktober abschließen zu können.
Ausblick bis 2029
Die Bauphasen 2 und 3 in den Jahren 2027 und 2028 werden nach dem selben Prinzip umgesetzt. Zuerst ab März 2027 etwa fünf Kilometer von kurz vor der Raststation Kammern bis Mötschendorf, im Folgejahr von Mötschendorf bis kurz vor der Anschlussstelle Traboch.
Im Jahr 2029 erfolgt der Abschluss mit der Sanierung des Mittelstreifens, wobei ebenfalls eine Sommerpause vorgesehen ist.
Weiterführende Links:
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