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3-D-Markierungen gegen Geisterfahrten

Pilotversuche in der Steiermark

3D-Markierung.jpg © Asfinag
3D-Markierung.jpg  -  v.l.: Erich Putz (Markierungs-Experte ASFINAG), Abteilungsleiter Betrieb Heimo Maier-Farkas, Autobahnmeister von Unterwald Markus Bratschko © Asfinag

Die Asfinag testet in der Steiermark 3-D-Markierungen. Die rot-gelben Flächen rund um die Richtungspfeile sollen als optische Hürde wahrgenommen werden, und so Geisterfahrten verhindern.

Das Prinzip ist einfach: Nähert man sich von der falschen Seite, lassen die Markierungen die Fläche um den Pfeil herum erhaben aussehen, also wie ein leicht erhöhtes Hindernis. Diese optische Täuschung fällt weg, wenn man sich der Markierung von der richtigen Seite her nähert.

Derzeit gibt es solche Markierungen an vier Stellen:

  • S36, bei der Anschlussstelle Judenburg/Fohnsdorf
  • A2, am Zubringer Mooskirchen
  • A2, bei der Anschlussstelle Feldkirchen
  • A2, bei der Raststation Arnwiesen

Der Test im "Echtbetrieb" soll sowohl Aufschlüsse über die Wirksamkeit als auch über die Belastbarkeit und Beständigkeit der Markierung geben, daher wurden unterschiedlich stark befahrene Auffahrten ausgewählt.

Im Frühjahr 2019 werden die Ergebnisse bewertet. Ist der Test erfolgreich, will man das Projekt ausweiten.

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