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Spanien: Vorsicht vor Demonstrationen in Katalonien!

Wer nach Katalonien im Nordosten Spaniens will, sollte um Menschenansammlungen einen großen Bogen machen, die Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt befolgen und sich über die lokalen Medien auf dem Laufenden halten.

RMS Katalonien  © Pixabay
Fahne Katalonien (RMS) © Pixabay

In der Krise um die angestrebte Unabhängigkeit der Region können Demonstrationen schnell in Gewalt und Zusammenstöße mit der Polizei umschlagen. Besonders gefährdet sind Barcelona und andere größere Städte. Das Auswärtige Amt weist ferner darauf hin, dass Verkehrsverbindungen wegen der Demonstrationen unterbrochen sein könnten.

Sollte sich die Lage zuspitzen, ist nicht ausgeschlossen, dass Reiseveranstalter in Katalonien ihre Städtetripps anpassen oder sogar ganz aus dem Programm nehmen. Autofahrer können sich über die Homepage des spanischen Verkehrsministeriums über die aktuelle Verkehrslage informieren.

Änderungen für Reisende wegen Unabhängigsbestrebungen?

Was Reisende grundsätzlich wissen sollten: Alle Bestimmungen und Regelungen, die für Spanien gelten, bleiben bis auf Weiteres unangetastet. Änderungen würden sich erst im Falle einer tatsächlichen Unabhängigkeit Kataloniens ergeben. Dann würde sich insbesondere die Frage nach der weiteren EU-Mitgliedschaft des neuen Staates stellen. Dies hätte unter anderem Auswirkungen auf Einreise- und Zollbestimmungen.

Großdemo am 11. September

Mit einer massiven Kundgebung in Barcelona wollen die Separatisten in Katalonien am Dienstag, 11. September, ab 17.00 Uhr, ihren Forderungen nach einer Abspaltung der Region von Spanien Nachdruck verleihen. Katalonien begeht am 11. September traditionell seinen Nationalfeiertag. Seit Jahren gibt es aus diesem Anlass Großdemonstrationen der Unabhängigkeitsbefürworter. In diesem Jahr wird mit einer besonders großen Teilnehmerzahl gerechnet - denn am 1. Oktober jährt sich das umstrittene und für illegal erklärte Abspaltungsreferendum von 2017 zum ersten Mal.

Quelle: ADAC

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