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Spanien: Vorsicht vor Demonstrationen in Katalonien!

Wer nach Katalonien im Nordosten Spaniens will, sollte um Menschenansammlungen einen großen Bogen machen, die Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt befolgen und sich über die lokalen Medien auf dem Laufenden halten.

RMS Katalonien  © Pixabay
Fahne Katalonien (RMS) © Pixabay

In der Krise um die angestrebte Unabhängigkeit der Region können Demonstrationen schnell in Gewalt und Zusammenstöße mit der Polizei umschlagen. Besonders gefährdet sind Barcelona und andere größere Städte. Im Zuge der Demonstrationen sind immer wieder auch Straßenverbindungen blockiert.

Radikale Unabhängigkeitsbefürworter haben für Freitag, 21. Dezember, angekündigt, die katalanische Metropole Barcelona ins Chaos stürzen und lahmlegen zu wollen. Am Wochenende 7./9. Dezember hatten Aktivisten der sogenannten "Komitees zur Verteidigung der Republik" eine wichtige Autobahn in Katalonien blockiert. Die radikalen Separatisten, die die einseitige Abspaltung der Region fordern, sind auch die Organisatoren der geplanten Proteste drei Tage vor Weihnachten.

Sollte sich die Lage zuspitzen, ist nicht ausgeschlossen, dass Reiseveranstalter in Katalonien ihre Städtetripps anpassen oder sogar ganz aus dem Programm nehmen. Autofahrer können sich über die Homepage des spanischen Verkehrsministeriums über die aktuelle Verkehrslage informieren.

Änderungen für Reisende wegen Unabhängigsbestrebungen?

Was Reisende grundsätzlich wissen sollten: Alle Bestimmungen und Regelungen, die für Spanien gelten, bleiben bis auf Weiteres unangetastet. Änderungen würden sich erst im Falle einer tatsächlichen Unabhängigkeit Kataloniens ergeben. Dann würde sich insbesondere die Frage nach der weiteren EU-Mitgliedschaft des neuen Staates stellen. Dies hätte unter anderem Auswirkungen auf Einreise- und Zollbestimmungen.

 

Quelle: ADAC

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