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Situative Winterausrüstungspflicht endete am 15. April

Der Blick aus dem Fenster und in den Wetterbericht ist jedoch wichtiger als das Datum auf dem Kalender. Werden Verkehrsteilnehmer nach dem 15. April bei Schneefall mit Sommerreifen erwischt, kann das bei einem Unfall Probleme mit der Versicherung bringen. Notfalls müsse das Auto stehen bleiben, wenn bereits umgesteckt wurde. Denn die Einschätzung der Fahrbahnverhältnisse und die Wahl der Ausrüstung liegen grundsätzlich beim Lenker - es ist also sehr wahrscheinlich, dass eine Kasko-Versicherung etwaige Schäden nicht zahlt.

Tipp des ÖAMTC

Für die Übergangszeit sollte man, speziell bei längeren Fahrten, Wetter- und Fahrbahnverhältnisse vorab genau checken, um keine bösen Überraschungen zu erleben - und das unabhängig vom Stichtag 15. April

Winterreifen im Sommer fahren?

Eine Sommerreifenpflicht gibt es übrigens nicht. Dennoch sollte mit dem Umstecken nicht zu lange gewartet werden da Winterreifen nicht für den Sommer gemacht sind. Das kann zu längeren Bremswegen, höherem Verschleiß und schlechterem Fahrverhalten führen. 

Wir haben uns den Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen in der Praxis angeschaut.

Lesen Sie mehr in der auto touring Reportage HIER.

Video: Rutschpartie

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Winterausrüstungspflicht - was gilt?

Für Pkw, Pkw mit leichtem oder schwerem Anhänger und für Klein-Lkw gilt vom 1. November bis 15. April eine witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht

Winterausrüstungspflicht in den Nachbarländern

Während hierzulande zwischen 1. November und 15. April die witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht für Pkw gilt, haben die Nachbarländer Österreichs eigene, teils abweichende Bestimmungen festgelegt. Wer in der kälteren Jahreszeit eine Fahrt ins nahe Ausland plant, sollte sich daher vorab informieren.  

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