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Pannenhilfe im Corona-Jahr 2020 rund 51.200 Mal im Einsatz

Die ÖAMTC-Pannenhilfe war trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 uneingeschränkt im Einsatz.

SAMTC_Pannenhilfe_2021 © Aloisia Gurtner
SAMTC_Pannenhilfe_2021 © Aloisia Gurtner

Insgesamt rückten die Gelben Engel in Salzburg 51.168 Mal zu Pannenhilfen und Abschleppungen aus. Das entspricht rund 140 Einsätzen täglich – 12,5 Prozent weniger als 2019. "Der Rückgang ist einerseits auf das coronabedingt reduzierte Verkehrsaufkommen zurückzuführen. Andererseits hatten wir heuer im Sommer keine langanhaltenden Hitzewellen, die für Fahrzeugbatterien genauso strapazierend sind wie eisige Wintertage. Auch lange Frostperioden waren selten", bilanziert ÖAMTC-Direktor Erich Lobensommer. Österreichweit verzeichnete der ÖAMTC 635.043 Pannenhilfen und 206.753 Abschleppungen.

Jänner mit 4.008 Einsätzen stärkster Monat

Vergleicht man die einzelnen Monate miteinander, wurden die meisten Einsätze im Jänner vor dem August und dem Juli gefahren. Die wenigsten Einsätze wurden im März registriert. Der stärkste Tag des Jahres 2020 war der 7. Jänner mit 298 Einsätzen - mehr als das Doppelte des Tagesdurchschnitts.

Häufigste Pannenursachen Batterie, Motorprobleme und Starter

Rund 37 Prozent aller Einsätze entfielen auf schwache, leere oder defekte Batterien. Ein Viertel der Pannen ereigneten sich aufgrund von Problemen mit dem Motormanagement, etwa acht Prozent durch Probleme mit dem Starter oder der Lichtmaschine sowie aufgrund von Reifenschäden. In rund fünf Prozent der Fälle mussten die Pannenfahrer irrtümlich versperrte Autotüren öffnen.

Der ÖAMTC legt bei allen Einsätzen größten Wert auf den Schutz von Mitarbeitern und Mitgliedern. "Unsere Pannenfahrer sind natürlich mit Mund-Nasen-Schutz unterwegs und haben Einweghandschuhe, Schutzbrille, Desinfektionsmittel /im Auto und halten selbstverständlich den Mindestabstand ein", betont Lobensommer abschließend.

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