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ÖAMTC-Flugrettung: 1.512 Einsätze für Christophorus 6 in Salzburg

"Der Salzburger Notarzthubschrauber Christophorus 6 musste im vergangenen Jahr 1.512 Mal zu meist lebensrettenden Einsätzen aufsteigen", zieht der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner, Bilanz.

SAMTC Bilder Jänner 20 © ÖAMTC Salzburg
SAMTC Bilder Jänner 20 © ÖAMTC Salzburg

Verglichen mit 2018 (1.406 Einsätze) bedeutet das eine Steigerung um 106 Rettungsflüge bzw. um 7,5 Prozent. "Diese Zahl zeigt deutlich, dass die ÖAMTC-Flugrettung einen festen Platz in der medizinischen Notfallversorgung Salzburgs hat."

Einsatzursache Nummer 1 waren mit 51 Prozent internistische und neurologische Notfälle. 14 Prozent der Einsätze galten Unfällen, die sich bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereignet haben. 4,4 Prozent der Einsätze wurden nach Freizeitunfällen im alpinen Bereich geflogen, 5 Prozent waren aufgrund eines Verkehrsunfalls notwendig. 47 verletzte Personen mussten mittels Taubergung aus unwegsamen Gelände gerettet werden.

Die anhaltende Hitzeperiode im Sommer bedeutete Hochbetrieb für die C6-Crew: Zwischen Ende Juni und Anfang September hob der Salzburger Notarzthubschrauber zu 396 Einsätzen ab und sorgte damit für einen österreichweiten Einsatzrekord. Stärkster Tag war der 20. September mit zehn geflogenen Einsätzen.

Anfang Dezember absolvierte der seit 18 Jahren in Salzburg stationierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 6 seinen 20.000. Einsatz! An 365 Tagen im Jahr ist die Crew maximal drei Minuten nach der Alarmierung in der Luft. Im Schnitt vergehen nicht mehr als 13 Minuten, bis Christophorus 6 am Notfallort eintrifft. Das Einsatzgebiet umfasst rund 500.000 Menschen, die auf rasche Hilfe aus der Luft zählen können.

Insgesamt starteten die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 2019 zu 18.921 Notfalleinsätzen. "Im Schnitt sind das rund 52 Einsätze pro Tag", zollt Kraxner den Piloten, Flugrettern und Notärzten Respekt. "Ohne ihr Engagement und ohne unseren Partner Rotes Kreuz wäre die schnelle Hilfe aus der Luft nicht möglich."

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