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Ein Gelber Engel in der Not.

Pannenhelfer Gerhard Hollitscher befreite in 35 Dienstjahren insgesamt 200 Kinder. Ein Kurzportrait.

Gerhard Hollitscher.JPG © ÖAMTC
Gerhard Hollitscher.JPG © ÖAMTC

Der Notruf ging am späten Vormittag beim ÖAMTC-Salzburg ein: Ein einjähriger Bub war am Parkplatz beim Zoo Hellbrunn im heißen Auto eingeschlossen. Pannenhelfer Gerhard Hollitscher vom ÖAMTC Salzburg war binnen weniger Minuten zur Stelle. Eile war auch angesagt, denn das Auto stand in der prallen Sonne und hatte sich schon stark aufgeheizt.  Der „Gelbe Engel“ benötigte genau 15 Sekunden, um das Auto aufzuschließen und den kleinen Buben zu befreien. Mutter Stefanie A. war extrem erleichtert, als sie den Kleinen unversehrt in die Arme schließen konnte. „Ich war in Panik vor Sorge, aber der „Gelbe Engel“ hat mich beruhigt und es ist Gott sei Dank alles gut gegangen“.

Für Gerhard Hollitscher bedeutete dieser Einsatz ein ganz besonderes Jubiläum: Der kleine Emilio war das 200. Kind, das Hollitscher in seiner 35-jährigen Tätigkeit als ÖAMTC-Pannenhelfer aus versperrten Autos befreien konnte. „Ich habe von Anfang an genau Buch geführt. Einsatz Nummer 199 war vor einigen Tagen in Liefering. Da hab ich nicht nur ein Kind, sondern gleich auch noch einen Hund aus einem versperrten Fahrzeug geholt“. Sein Erfolgsrezept: „Neben dem technischen Können ist es wichtig, dass man trotz der Aufregung um einen herum ruhig und gelassen bleibt, das färbt dann meistens auch auf die eingeschlossenen Kinder und die nervösen Eltern ab“, so Hollitscher.

Einsätze, bei denen es um eingeschlossene Kinder geht, sind recht selten und  haben für den ÖAMTC allerhöchste Priorität. Geht in der Leitstelle ein entsprechender Notruf ein, dann bricht der nächstgelegene Pannenfahrer seinen aktuellen Einsatz ab und macht sich im Eiltempo auf den Weg zum eingeschlossenen Kind.

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