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Linz verändert

Es war Liebe auf den ersten Blick... mein erster E-Scooter (von Mobilista Daniela)

Daniela am E-Scooter.JPG © ÖAMTC
Daniela und ihre große Liebe, ihr E-Scooter © ÖAMTC

Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich ihn sah. Ein gestählter, kantiger Body, perfekte Proportionen, handlich in der Bedienung. Ich wusste, den muss ich haben - und das in meinem Alter: Mein erster E-Scooter.

Wir trafen uns auf der heurigen Bike-Messe in Linz. Ich war gerade dabei, unserem ÖAMTC Stand den letzten Schliff zu geben, als ich meinen Blick durch die Halle schweifen ließ. Und da stand er, in der hintersten Reihe des Nachbarstandes.

Noch bevor ich den kleinen Stadtflitzer probiert hatte, war meine Begeisterung geweckt. Schnell ging ich auf ihn zu und sprach den Generalimporteur an. Jedes seiner Argumente bestätigte meine bereits getroffene emotionale Kaufentscheidung.

Zu Hause angekommen, schwärmte ich meinem Mann von dem technischen Gadget vor, das ich unbedingt mein Eigen nennen wollte. Gering war sein Verständnis, ist unsere Garage doch bestens bestückt.

Doch meinem Argument „Linz verändert auf Grund der Baustellenproblematik unser aller Verkehrsverhalten“, konnte selbst er nicht widersprechen. Und als ich hervorhob, dass ich mit so einem E-Scooter dem morgendlichen und abendliche Stau am Linzer Radwegenetz davonfahren kann, wuchs auch seine Begeisterung deutlich: Kein täglicher Wettstreit auf zwei Rädern gegen Auto, Lkw und Co.

Als mein spritziger Kleiner schließlich zu Hause stand, wurde er von meinem siebzehnjährigen Sohn argwöhnisch beäugt. Doch bereits nach der ersten Proberunde machte er ein Selfie und teilte es mit seinen Freunden über Snapchat. Kaum versendet, trafen schon die ersten Anfragen nach einer Probefahrt ein.

Jetzt, einige Wochen später, geht es mir noch immer so. Egal wo ich meinen Flitzer in Linz parke oder an welcher Kreuzung ich warte, fast immer werde ich angesprochen. Egal ob bei Jung oder Alt, mein Scooter begeistert. Und man merkt, wie viele in unserer heutigen staugeplagten Zeit auf der Suche nach alternativen Mobilitätsformen sind.

Waren es früher Hunde und Kinder, oder auch mal ein Online-Spiel wie „Pokemon go“, das unterwegs zu einem Gespräch mit völlig Fremden führte, so ist es heute ein kleiner E-Scooter, der Menschen zusammen bringt: Linz verändert!

Deine MOBILISTA
Daniela

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