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ÖAMTC Oberösterreich blickte zurück und sieht nach vorne

Arbeitsintensiv, herausfordernd, erfolgreich und zukunftsfit - im Rahmen der Generalversammlung des ÖAMTC Oberösterreich präsentierten gestern Präsident Mag. Karl Pramendorfer sowie Landesdirektor Ing. Josef Thurnhofer und sein Stellvertreter Manfred Schöberl die eindrucksvolle Leistungsbilanz 2016.

Pramendorfer_Thurnhofer_Schöberl.jpg © Rudolf Laresser
Pramendorfer_Thurnhofer_Schöberl.jpg  -  Das Führungstrio des ÖAMTC Oberösterreich, v.l.n.r.: Präsident Mag. Karl Pramendorfer, Landesdirektor Ing. Josef Thurnhofer, Landesdirektor Stellvertreter Manfred Schöberl. © Rudolf Laresser

„Herzlich willkommen beim ÖAMTC! Was kann ich für Sie tun?“ Alle 45 Sekunden griffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im sogenannten Nothilfe- und Informationsservice des ÖAMTC Oberösterreich  im vergangenen Jahr zum Hörer. „Bei den Anrufen handelte es sich sowohl um Nothilfe- als auch um Informations-Gespräche“, erklärt der stellvertretende Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich, Manfred Schöberl.

Pramendorfer_Thurnhofer_Schöberl.jpg © Rudolf Laresser

Wir sind bereit!

Präsident Karl Pramendorfer, Landesdirektor Josef Thurnhofer und sein Stellvertreter Manfred Schöberl sind stolz auf die Leistungen des ÖAMTC Oberösterreich.

Club verzeichnete ein Plus bei Pannenhilfen und Abschleppungen

Exakt 105.407 Mal wurde nach einem Telefonat ein Pannenhelfer entsandt -  ein Plus von 6,7 % zum Vorjahr. Auch bei den 30.769 Abschleppungen verzeichnete der Club eine leichte Steigerung von 3,3 %. „Trotz dieses Mehraufwands verlief das Pannenhilfejahr 2016 relativ unspektakulär. Die eigentliche Herausforderung kam erst mit der Kälteperiode im Jänner 2017“, so Schöberl.

Zusatzchecks sind beliebt

Eine weitere beachtliche Steigerung - mit einem Plus von 21,9% - weist der ÖAMTC Oberösterreich bei seinen Prüfdienstleistungen aus. „202.515 Prüfungen nahmen wir an unseren 18 Stützpunkten vor. 99.832 davon waren klassische „Pickerl“-Begutachtungen nach §57a. Die große Nachfrage ist jedoch auf die Einführung eines Zusatzchecks zurückzuführen“, freut sich Technik-Experte Schöberl über den großen Anklang des neuen Angebots.

Jeder dritte Oberösterreicher ist Mitglied beim ÖAMTC

Grund zur Freude bildet auch das Plus von 3,4 % bei der Mitgliederzahl. „Im ÖAMTC Oberösterreich vertreten wir die Interessen von 333.316 Mitgliedern. Hinzu kommen noch 118.888 Kinder und Jugendliche bzw. Schnupper-Mitglieder, die keinen Mitgliedsbeitrag entrichten, aber ebenfalls im Rahmen ihrer Mitgliedschaft unsere entsprechenden Leistungen in Anspruch nehmen dürfen. Dieses Angebot sehen wir als wichtigen Einstieg für junge Menschen in die Welt der Mobilität“, so Landesdirektor Ing. Josef Thurnhofer stolz. Insgesamt führen somit 452.204 Menschen in Oberösterreich eine gelbe Clubkarte mit sich.

Schutzbrief gefragt wie noch nie

Auch der Schutzbrief wurde im vergangenen Jahr stärker nachgefragt, als in den Jahren zuvor. Insgesamt 227.405 Mitglieder nahmen die umfassenden Leistungen für das In- und Ausland in Anspruch. „Der Schutzbrief ist keine einfache Versicherung. Inhaberinnen und Inhaber des Schutzbriefes brauchen im Bedarfsfall nur die Nummer der Schutzbrief-Nothilfe zu wählen und schon beginnt die Soforthilfe unseres umfangreichen Netzwerks“, beschreibt Thurnhofer.

Bad Ischl und Freistadt werden neu gebaut

Mit den Vorbereitungen für den Neubau zweier Stützpunkte setzte der ÖAMTC Oberösterreich seine vier Jahre zuvor begonnene Innovationsoffensive weiter fort. „Wir wollen unseren Mitgliedern eine entsprechende Service- und Betreuungsqualität bieten. Die Stützpunkte in Bad Ischl und Freistadt waren technisch überholt und boten keinen ausreichenden Platz mehr. Das machte einen Neubau unumgänglich. Die Architektur ist kompakt, funktionell und aussagekräftig. Helligkeit, Transparenz und Freundlichkeit sind Teil unserer Philosophie und wurden bei diesen Bauten entsprechend berücksichtigt. Noch in diesem Jahr werden beide Stützpunkte eröffnet“, so der Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich.

Fit für die Zukunft

Der Präsident des Clubs, Mag. Karl Pramendorfer, dankte den 445 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Engagement im vergangenen Jahr und richtete gleichzeitig seinen Blick in die Zukunft: „Datenmanagement. Autonomes Fahren. E-Mobilität. Individuelle Fortbewegungsmöglichkeiten. Sowohl der öffentliche als auch der Individualverkehr werden in naher Zukunft von diesen Themen und Modalitäten geprägt sein. Als Mobilitätsclub müssen wir uns mit neuen Technologien auseinandersetzen noch bevor sie tatsächlich zur Anwendung kommen. Die Weichen dafür sind gestellt, alle Vorbereitungen sind getroffen – das bezieht sich sowohl auf die Strukturen als auch auf das Know-How der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖAMTC Oberösterreich“, so Pramendorfer.

Dank, Anerkennung und viel Applaus für Friedrich Mann

Für Friedrich Mann war es die letzte Generalversammlung in seiner Funktion als Vizepräsident des ÖAMTC Oberösterreich. Seit dem Jahr 1982 brachte sich der erfolgreiche Unternehmer und begeisterte Motorsportmanager im Club ein. Er gilt als Begründer der „Motor Interessens Gemeinschaft (MIG)“, die für eine lange Zeit als inoffizielles Werksteam von Porsche Salzburg gehandelt wurde. Im Jahr 2007 wurde Friedrich Mann seitens der Obersten Nationalen Sportkommission für Kraftfahrsport in Österreich (OSK) die höchstmögliche Auszeichnung, das Funktionärsehrenzeichen in Gold verliehen. Auch der ÖAMTC würdigte Mann aufgrund seines 25-jährigen Engagements im Jahr 2007 mit dem großen goldenen Ehrenzeichen.

Friedrich Mann.jpg © Rudolf Laresser

Vizepräsident Mann trat zurück

Seit vielen Jahren brachte sich B. Friedrich Mann im ÖAMTC Oberösterreich ein. Aufgrund der statutaren Altersregelung legte er  seine Funktion als Vizepräsident zurück. Ihm folgt nun der Grieskirchner Rechtsanwalt Dr. Klaus Holter.

Die Leistungsbilanz 2016 im Überblick:

  • 333.316 Mitglieder mit Beitragszahlung (+3,4%)
  • 118.888 Gratis-Mitgliedschaften von Kindern und Jugendlichen (+2,8%)
  • 697.593 Auskünfte des Nothilfe- und Informationsservices (+2,4 %)
  • 227.405 angeforderte Schutzbriefe (+4,1%)
  • 105.407 Pannenhilfen (+6,7%)
  • 30.769 Abschleppungen (+3,3%)
  • 202.515 Prüfdienstleistungen (+21,9%)
  • 126.915 stationäre Pannenhilfen (+5,7%)
  • 10.012 Erstkontakte im Rechtsservice (+10,2%)
  • 6.894 technische Beratungen (-0,8%)
  • 19.060 eingehende E-Mails in Bezug auf Mitgliederservices (+11%)
  • 3.009 Einsätze der in Oberösterreich stationierten Notarzthubschrauber
  • 21.266 TeilnehmerInnen an Verkehrssicherheitsaktionen (+6,3%)
  • 16.350 KursteilnehmerInnen im Fahrtechnikzentrum Marchtrenk (+0%)
  • 14.552 Sachverständigen-Gutachten (+2%)
     

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