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Dienstag, 27.Jänner 2026

ÖAMTC setzt Spatenstich für neuen Stützpunkt in Amstetten

Nachhaltige Bauweise, moderne Infrastruktur und mehr Raum für umfassende Serviceleistungen

Mehr als 20 Jahre nach Eröffnung des bestehenden ÖAMTC-Stützpunktes in Amstetten ist es Zeit für einen Schritt in die Zukunft: In der Bezirkshauptstadt entsteht nun ein innovativer Nachfolger, der den steigenden Anforderungen moderner Mobilität gerecht wird. Mit dem Spatenstich am 26. Jänner startet der Mobilitätsclub offiziell in die Bauphase.

Der neue ÖAMTC-Stützpunkt wird vis-à-vis des bisherigen Standortes errichtet. Auf einer Gebäudefläche von rund 1.400 Quadratmetern bietet er deutlich mehr Raum für das umfangreiche und laufend wachsende Serviceangebot des Mobilitätsclubs und kann zugleich mit seiner nachhaltigen Bau- und Betriebsweise punkten.

Oliver Krupitza, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland

"Jeder neue ÖAMTC-Stützpunkt ist nicht nur ein Maßstab für neueste Technik, sondern auch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Schließlich legen wir neben der hohen Qualität der Dienstleistungen für unsere Mitglieder auch großen Wert auf eine saubere CO2-Bilanz."

Die Hintergründe des Neubaus sind vielschichtig, wie Jakob Pflegerl, ÖAMTC Direktor Operations, erklärt: "Kontinuierliches Mitgliederwachstum, die zunehmende Vielfalt an Mobilitätsformen und die damit verbundene Weiterentwicklung unserer Club-Dienstleistungen erfordern eine moderne, zukunftsfähige Infrastruktur. Mit dem neuen Stützpunkt in Amstetten schaffen wir die optimalen Voraussetzungen, um diesen Anforderungen langfristig gerecht zu werden." Entsprechend wird der neue Stützpunkt deutlich mehr Platz für das umfassende Serviceangebot des Mobilitätsclubs bieten.

Nachhaltiges Gesamtkonzept: Holzbau, Wärmepumpe und Photovoltaik

Der Neubau basiert auf einem ganzheitlichen ökologischen Konzept. Zentraler Baustoff ist Holz – die gesamte Tragkonstruktion des Gebäudes wird aus dem nachwachsenden Rohstoff gefertigt. Für Heizung und Kühlung sorgt eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefensonden, die einen besonders energieeffizienten und umweltfreundlichen Betrieb ermöglicht. Darüber hinaus wird sich der Stützpunkt künftig weitgehend selbst mit Energie versorgen: Eine großflächige Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 100 kWp auf dem Dach deckt einen Großteil des Eigenbedarfs ab. Dadurch kann der neue Standort vollständig auf den Einsatz fossiler Energieträger wie Gas verzichten.

Fertigstellung im Frühjahr 2027 – Investition in die regionale Zukunft

Rendering neuer ÖAMTC-Stützpunkt Amstetten © HAWLIK GERGINSKI Architekten ZT GmbH

Bis zum Frühjahr 2027 entsteht in Amstetten ein zukunftsorientierter ÖAMTC-Stützpunkt mit hellen, einladenden Räumlichkeiten für die Mitgliederbetreuung, einem großzügig gestalteten Shop sowie einer hochmodernen Prüfhalle mit vier Durchfahrtsspuren. Sämtliche ÖAMTC-Dienstleistungen werden am neuen Standort gebündelt – von Club- und Versicherungsservices über Shop-Angebote und Pannenhilfe bis hin zu allen technischen Service- und Prüfdienstleistungen. Darüber hinaus wird eine öffentlich zugängliche ÖAMTC ePower-Schnellladestation für Elektrofahrzeuge errichtet.

Christian Haberhauer, Bürgermeister von Amstetten

"Der neue Stützpunkt ist ein Gewinn für Amstetten. Er stärkt die regionale Infrastruktur und setzt ein starkes Zeichen für Mobilität. Ich gratuliere dem ÖAMTC herzlich zu diesem zukunftsorientierten Projekt."

Auch Gerhard Prantner, Leiter des ÖAMTC-Stützpunktes Amstetten, blickt der Fertigstellung mit großer Freude entgegen: "Seit Jahren verzeichnen wir in der Region ein stetiges Mitgliederwachstum und dieser positive Trend hält weiter an. Mein Team und ich schätzen das Vertrauen unserer Mitglieder sehr und freuen uns darauf, sie künftig in einem modernen und zukunftsfitten Umfeld betreuen zu dürfen."